Wir freuen uns zu dieser Infowanderung mit Global 2000 Umwelt Kulturpraktikum Studierenden bei der alle Interessierte mitgehen können einzuladen! Bei diesem gemütlichen Spaziergang durch die Lobau, wird Jutta Matysek, die Obfrau der BI Rettet die Lobau über die Lobau und ihre Bedrohung u.a. durch die geplante Autobahn erzählen wird.
Treffpunkt ist 14 Uhr bei der 26A Station Essling Stadtgrenze. Reine Gehzeit wäre 1 Stunde, da wir aber oft stehen bleiben werden um uns die Details direkt vor Ort anzusehen und auch Jause (die sich jeder selbst mitbringt) essen unterwegs wird das Ganze ca. 3 Stunden dauern.
Endpunkt ist bei der Bus Station Lobgrundstrasse an der Raffineriestraße (von dort aus kan man gut zur U2 Station Donaustadtbrücke fahren oder zur U1 Kaisermühlen). Wir gehen nur auf erlaubten Wegen. Je nach Witterung ist Regenschutz oder warme Bekleidung empfohlen. Wer sich während der Erklärungen gerne hinsetzen will und nicht direkt am Boden sitzen will, kann sich was zum Draufsetzen mitnehmen. Wir machen darauf aufmerksam dass Hunde frei laufen lassen ist im Nationalpark nicht erlaubt ist.
Jutta wird Pläne und Infografiken zum Herzeigen mitbringen.
Diesmal auf Wunsch von Global 2000. Wenn Sie/du auch für deinen Freundeskreis, deine Stillgruppe, deinen Bekanntenkreis ect. so eine kostenlose Infowanderung haben möchtest – gerne! Bitte um Kontaktaufnahme via Kontaktformular wir freuen uns!
Alle Parteien in der Donaustadt wollen die Wiedereröffnung der S-Bahn-Station Lobau – jetzt sind konkrete Schritte gefragt Mit breiter Mehrheit hat die Bezirksvertretung Donaustadt am 3. Dezember 2025 eine Resolution verabschiedet, die die Wiedereröffnung der 2014 geschlossenen S-Bahn- Station Lobau fordert. Dass sich nun alle Parteien hinter dieses Anliegen gestellt haben, ist ein starkes politisches Signal – und ein klarer Erfolg der jahrelangen, beharrlichen Arbeit der Bürger:inneninitiative „S 80 Lobau“ (BI S 80 Lobau). Der Bezirk und die Stadt Wien sind nun gefordert, gemeinsam mit ÖBB und Bund – wie bei zahlreichen anderen Eisenbahnprojekten – verbindliche Vereinbarungen zu treffen, um die fachliche und finanzielle Verantwortung für Verbesserungen im Wiener Bahnverkehr zu übernehmen. Zur weiteren Forcierung dieses Projekts brachte die BI S80 Lobau eine offizielle Petition an die Stadt Wien ein, welche auch auf der Internetseite https://www.s80lobau.org/ aufgerufen und unterstützt werden kann. Während eines halbstündigen Gespräches der BI S80 Lobau mit Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, zeigte dieser sich sehr interessiert an diesem Thema. Die ursprünglichen Argumente der ÖBB für die Schließung der Station sind heute einfach nicht mehr zutreffend. Seit 2024 hat sich das gesamte Einzugsgebiet massiv verändert: Die Zahl an potentiellen Fahrgästen im Umfeld der Station hat durch neue Wohnbauten deutlich zugenommen. In fußläufiger Entfernung der Station leben mittlerweile mehr als 2000 Menschen, die im Umfeld verkehrenden, aber leider nie an die S-Bahn in geeigneter Weise angebundenen Buslinien erschließen Siedlungsgebiete mit insgesamt etwa 10.000 Einwohner:innen. Diese sind derzeit ausschließlich an die U-Bahnen ins Wiener Stadtzentrum angeschlossen, nicht aber an die Tangentialverbindung der S-Bahnlinie 80. So sind viele Menschen daher gezwungen, mit dem Auto die Südosttangente mehr zu verstopfen, als es mit einem attraktiven öffentlichen Verkehrsangebot nötig wäre. Zehntausenden Erholungssuchenden – insbesondere aus Meidling, Favoriten und Simmering – würde die Station Lobau eine deutlich schnellere Anbindung an Neue Donau, Donauinsel und Lobau ermöglichen, ohne zeitaufwändige Umwege über das Stadtzentrum. Für das lokale Umfeld böte eine klug geplante Station Lobau gleichzeitig auch eine barrierefreie Verbindung zwischen den Siedlungsgebieten im Lobauvorland und dem Wegenetz entlang der Donau, indem ihre Lage ideal ist, um die die stark befahrene Raffineriestraße – die Verlängerung der Donauuferautobahn A22 – sowie auch die dort gelegene Ölhafenbahn zu überbrücken. Derzeit ist man dort zur Benutzung eines lebensgefährlichen ungeregelten Bahnüberganges gezwungen, der vor kurzem leider sogar ein Todesopfer gefordert hat. Auch ein ampelgeregelter Fuß- und Radwegübergang über die Raffineriestraße fordert teils hunderte Meter lange Umwege. Spätestens wenn der im Eisenbahn-Zielnetz 2040 vorgesehene viergleisige Ausbau der Ostbahn zwischen Stadlau und Simmering endlich umgesetzt wird, werden Kapazitäten für einen dicht getakteten S-Bahnverkehr frei, in welchem die Station Lobau als wertvoller multimodaler Verkehrsknoten funktionieren und im Sinne der Klimaziele der Stadt Wien tausende tägliche Autofahrten überflüssig machen könnte. Der politische Wille ist da. Jetzt braucht es entschlossenes Handeln auf Stadtebene, damit aus der einstimmigen Resolution endlich ein einfach zu realisierendes Infrastrukturprojekt wird.
Der Goldnesselweg
ÖBB wollen lebenswichtige Fußwegverbindung zwischen Siedlungsgebiet und Donau dauerhaft sperren – Anrainer:innen sind fassungslos Mit großer Sorge reagieren Anrainer:innen im Lobauvorland auf das Vorgehen der ÖBB: Nach dem Sommer 2025 wurde begonnen, den Goldnesselweg schrittweise zu sperren. Begründet wird dies mit baulichen Schäden, die über Jahre entstanden sind – Schäden, die jedoch nie konsequent saniert wurden. Nun sollen sie als Argument dienen, einen für tausende Menschen wichtigen Weg einfach zu schließen. Der Goldnesselweg ist weit mehr als ein betriebsinterner Weg der ÖBB: er stellt eine wichtige Verbindung zwischen Siedlungsgebieten im Lobauvorland und der Donau dar. Er führt entlang des Dammes der Marchegger Ostbahn an der 2014 von den ÖBB aufgelassenen Bahnstation Lobau vorbei und mit einer Brücke sowohl über die vielbefahrene Raffinieriestraße, der Verlängerung der A22 Donauuferautobahn, als auch über die Ölhafenbahn und mündet mit einem Treppenabgang auf dem linken Ufer der neuen Donau.
Der Goldnesselweg von der anderen Seite aus gesehen
Die Sperre des Goldnesselweges bedeutet den Wegfall der kürzesten Verbindung für den Fuß- und Fahrradverkehr – nicht nur zum Wegenetz entlang der Donau, sondern auch zur Buslinie 92B, welche nach der Auflassung der Bahnstation Lobau eine der wenigen öffentlichen Verkehrsverbindungen in diesem Gebiet geblieben ist. Umwege von mehreren hundert Metern sowie ein Zwang zur lebensgefährlichen niveaugleichen Querung der Ölhafenbahn sind die Folge. Besonders irritierend ist die Haltung der ÖBB selbst. Auf Anfrage wurde mitgeteilt, dass der Goldnesselweg zwar als betriebsinterner Zugang benötigt werde, nach einer Renovierung aber möglicherweise nicht mehr öffentlich nutzbar sein soll. Für viele Anrainer:innen ist das ein Schlag ins Gesicht – und eine weitere Fortsetzung einer Reihe von Entscheidungen, die als zunehmend menschenfern und rücksichtslos wahrgenommen werden. Die Menschen im Lobauvorland appellieren daher eindringlich an die ÖBB, ihrer Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit gerecht zu werden und den Goldnesselweg inklusive der Brückenverbindung über Raffineriestraße und Ölhafenbahn wieder als öffentlich benutzbare Verbindung herzustellen. Gleichzeitig ist auch die Stadt Wien gefordert, im Interesse ihrer Bürger:innen aktiv zu werden, notwendige Vereinbarungen mit den ÖBB zu treffen und deren Finanzierung sicherzustellen. Während eines halbstündigen Gespräches der BI S80 Lobau mit Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, zeigte dieser sich sehr interessiert an diesem Thema. Die beste Lösung nicht nur für die Anrainer:innen, sondern auch für -zigtausende Erholungssuchende entlang der gesamten S-Bahnlinie 80, wäre nach wie vor eine Wiedererrichtung der Bahnstation Lobau, als multimodalem Verkehrsknotenpunkt zwischen S-Bahn und den Buslinien 92B, 93A und 96A, und als barrierefreie Fuß- und Radwegeverbindung zwischen dem Lobauvorland und der Neuen Donau.
Auch die Nutzung dieses Übergangs ist verboten!
Die Petition der BI S80 Lobau nach Wiener Petitionsgesetz findet sich unter diesem Link und kann immer noch unterschrieben werden.
Der neue Film DIRECT ACTION läuft ab Juni auch in Österreich und der Filmgarten lädt im Rahmenprogramm zu einer gemütlichen kleinen Infowanderung durch die Lobau, bei der Jutta Matysek, die Obfrau der BI Rettet die Lobau über die Lobau, ihre Bedrohung durch die geplante Autobahn und den Widerstand dagegen erzählen wird.
Treffpunkt ist 11 Uhr bei der 26A Station Essling Stadtgrenze. Reine Gehzeit wäre 1 Stunde, da wir aber oft stehen bleiben werden um uns die Details direkt vor Ort anzusehen und auch ca. eine kleine Pause machen wollen um unsere Jause (die sich jeder selbst mitbringt) zu essen wird das Ganze ca. 3 Stunden dauern. Endpunkt ist bei der Bus Station Lobgrundstrasse an der Raffineriestraße. Wir gehen nur auf erlaubten Wegen. Je nach Witterung ist Sonnenschutz oder Regenschutz oder Gelsenspray empfohlen. Wer nicht am Boden sitzen will kann sich eine Picknickdecke mitnehmen. Wir machen darauf aufmerksam dass Hunde frei laufen lassen ist im Nationalpark nicht erlaubt ist.
Jutta wird Pläne und Infografiken zum Herzeigen mitbringen. Es gibt beim Großenzersdorfer Arm/Stadler Furt und bei der Panozzalacke (nicht weit vom Endpunkt der Wanderung entfernt) die Möglichkeit zu Schwimmen, wer das machen will dem Badesachen und Handtuch mitnehmen.
Mehr zu Film DIRECT ACTION
von Guillaume Cailleau & Ben Russell
In Anlehnung an die gleichnamige Proteststrategie – „eine Aktion, die darauf abzielt, unmittelbar und mit effektivsten Mitteln zum Ziel zu gelangen“ – ist Direct Action das zeitgenössische Porträt einer anregeden militanten Aktivist*innengemeinschaften in Frankreich – ein 150 Personen starkes ländliches Kollektiv, das mehrere gewaltsame Räumungsversuche des französischen Staates überlebte, erfolgreich ein internationales Flughafenerweiterungsprojekt in der Bretagne verhinderte, von 2012-2018 eine autonome Zone schuf und drei Jahre später zur beachtlichen Umweltbewegung wuchs. Durch seinen kollaborativen und einzigartig immersiven Beobachtungsansatz dokumentiert Direct Action den Alltag eines vielfältigen Ökosystems aus Aktivistinnen, Hausbesetzern, Anarchisten, Landwirtinnen und von der Regierung als „Öko-Terroristen“ abgestempelten Personen, um besser zu begreifen, wie der Erfolg radikaler Protestbewegungen eine Schneise durch die Klimakrise – vielleicht gar aus ihr heraus – schlagen kann.
Regie Guillaume Cailleau, Ben Russell Kamera Ben Russell | Schnitt Guillaume Cailleau + Ben Russell, Set-Ton Bruno Auzet | Sound Design Nicolas Becker + Rob Walker | Tonmischung Rob Walker Eine CASKFILMS (DE) Produktion in Koproduktion mit Volte (FR)
Ausgabe Wien (1090) Di. 3.-Sa. 7. Juni ab 18 Uhr allabendliches Programm mit Konzerten, Lesungen u.v.m. – etwa Fr. 6.6. 20:15 Uhr: Lesung & Präsentation des BuchesDirect Action mit Servane D. Sa. 7.6.: Gespräch und Ausklang mit Beteiligten des Films in der Ausgabe Wien (nach der Premiere im Gartenbaukino)
Die Greenpeace Freiwilligengruppe lädt zu einer gemütlichen kleinen Infowanderung durch die Lobau, bei der Jutta Matysek, die Obfrau der BI Rettet die Lobau über die Lobau und ihre Bedrohung u.a. durch die geplante Autobahn erzählen wird.
Treffpunkt ist 11 Uhr bei der 26A Station Essling Stadtgrenze. Reine Gehzeit wäre 1 Stunde, da wir aber oft stehen bleiben werden um uns die Details direkt vor Ort anzusehen und auch ca. eine halbe Stunde Pause machen wollen um unsere Jause (die sich jeder selbst mitbringt) zu essen wird das Ganze ca. 3 – 4 Stunden dauern. Endpunkt ist bei der Bus Station Lobgrundstrasse an der Raffineriestraße. Wir gehen nur auf erlaubten Wegen. Je nach Witterung ist Sonnenschutz oder Regenschutz oder Gelsenspray empfohlen. Wer nicht am Boden sitzen will kann sich eine Picknickdecke mitnehmen. Wir machen darauf aufmerksam dass Hunde frei laufen lassen ist im Nationalpark nicht erlaubt ist.
Jutta wird Pläne und Infografiken zum Herzeigen mitbringen.
Diesmal auf Wunsch des Greenpeace Freiwilligenteams. Wenn Sie/du auch für deinen Freundeskreis, deine Stillgruppe, deinen Bekanntenkreis ect. so eine kostenlose Infowanderung haben möchtest – gerne! Bitte um Kontaktaufnahme via Kontaktformular wir freuen uns!
Alle Parteien sagen JA zu S- Bahnstation Wien Lobau, SPÖ schweigt
Wien (OTS) – 17.04.2025,
Für die Wiedererrichtung der abgerissenen S-Bahnstation Wien Lobau setzen sich laut einer Umfrage der Bürgerinitiative S80 Lobau alle zur Wienwahl am 27.4. antretenden Parteien ein – mit Ausnahme der SPÖ. Dass diese nicht geantwortet hat, ist befremdlich. Offenbar will man das Thema „Lobau“ im Wahlkampf in jeder Weise vermeiden.
Die S80 ist eine Bahnlinie in Wien, die von Aspern Nord (an der Seestadt) über Wien Hauptbahnhof und Meidling nach Wien Hütteldorf (an der Westbahn) führt. Die ÖBB haben 2014 – mit Zustimmung der Wiener Stadtverwaltung – die Station Lobau wegen angeblich zu hoher Kosten aufgelassen.
Im Zuge des Ausbaues der Bahnstrecke Simmering- Süssenbrunn (ÖBB-Zielnetz 2040) könnte die Station Wien Lobau problemlos wiedererrichtet und damit ein Kontrapunkt zum Ausbau des motorisierten Individualverkehrs durch den geplanten Lobautunnel gesetzt werden. Die Station Lobau könnte in jeder Hinsicht als multifunktionaler Verkehrsknoten dienen:
1. Anbindung der wachsenden umliegenden Siedlungen mit mehreren Tausend Einwohner:innen an das regionale und überregionale Bahnnetz;
2. Anbindung von drei lokalen Buslinien an die S-Bahn;
3. Durch einen barrierefreien Abgang zum Kaisermühlendamm zusätzliche direkte Erschließung der Freizeitoase Neue Donau aus den bevölkerungsreichen Bezirken 10, 11 und 12 mit der S-Bahn;
4. Dadurch auch barrierefreie Querungsmöglichkeit der dicht befahrenen Raffineriestraße sowie der ebenfalls hier verlaufenden Ölhafenbahn. Letztere ist an dieser Stelle nur mit einem ungesicherten Fußgängerübergang passierbar, Alternativen erfordern kilometerlange Umwege. Dieser Bahnübergang hat bereits mehrere Todesopfer gefordert – auch hier könnte die S-Bahnstation Lobau Hilfe bringen.