Schlagwort: Klimaschutz

Klimastreik 31.5.2024 – Gemeinsam auf die Straße – für eine klimagerechte EU-Politik!

Gemeinsam auf die Straße – für eine klimagerechte EU-Politik!

Am 31. Mai gehen wir wieder in einem breiten Bündnis aus der Zivilgesellschaft auf die Straße, um für eine klimagerechte Zukunft zu demonstrieren. Denn bei der EU-Wahl steht viel auf dem Spiel!

Bei der letzten EU-Wahl haben wir als Klimabewegung den Boden für den Green Deal bereitet, der den Rahmen für den Klimaschutz in der EU bildet. In den letzten 5 Jahren ist dadurch mehr Klimaschutz vorangegangen als in den 20 Jahren davor! Die Proteste 2019 haben wichtiges geschaffen. Jetzt liegt ein entscheidendes Jahrzehnt vor uns, in dem wir einen Sprint im Klimaschutz brauchen, statt Blockade und gefährliche Verzögerungstaktiken.

Derzeit versuchen vor allem rechte und konservative Parteien, den Green Deal auszuhöhlen – im Interesse der fossilen Konzerne und Lobbys. So wird derzeit das wichtige EU-Renaturierungsgesetz auch von den österreichischen Landeshauptleuten blockiert. Dabei ist es aus wissenschaftlicher Sicht völlig klar: Es braucht solche Gesetze, um unsere Zukunft zu schützen! Gleichzeitig muss Klimaschutz sozial gerecht umgesetzt werden, um alle mitzunehmen und speziell diejenigen zu schützen, die am meisten von der Klimakrise betroffen sind.

Wir fordern: Der Green Deal muss verteidigt und verbessert werden! Es braucht jetzt dich, mich und uns alle auf der Straße. Gemeinsam zeigen wir, dass die Vielen Demokratie und Klimaschutz verteidigen!

Ablauf und Programm

Ab 15:30 Sammeln

16:00 Startkundgebung im Sigmund-Freud-Park (Nähe U2 Schottentor, vor der Votivkirche)

16:30 Demozug durch die Innere Stadt, vorbei am Haus der Europäischen Union

18:00 Abschlusskundgebung am Heldenplatz

Für Reden und Moderation gibt es auch wieder ÖGS-Dolmetsch!

Hilf uns, die Demo groß zu machen!

Nur mit Deiner Hilfe kann diese Demonstration zu einem lautstarken, unübersehbaren Protest für Klimagerechtigkeit werden. Hier eine Möglichkeiten, wie du mithelfen kannst:

  • Erzähle möglichst vielen Menschen aus deiner Klasse, deiner Familie, deinem Freundeskreis, deinen Arbeits-/Studienkolleg*innen, deinem Verein etc. davon! Lade sie ein, (mit dir) auf den Weltweiten Klimastreik zu gehen!
  • Teile die Ankündigung auf Social Media (zum Beispiel unsere Aufrufe auf Instagram oder das Facebook-Event)
  • Mitmachen beim Organisationsteam von Fridays For Future – die Anmeldung findest du hier.
  • Mit einer Spende kannst du uns helfen, die Kosten für den Klimastreik zu tragen. Mehr dazu hier.
  • Plakate kannst du hier abholen:
    • Dommuseum (Stephansplatz 6; Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10:00-18:00)
    • GLOBAL 2000 Büro (Neustiftgasse 36; Mo-Do 09:00 -15:00, Fr 09:00-12:00)

Mobilisierungs-Material

Beton statt Wald – UmweltAUSMUSTER Stadt Wien hat die Hälfte des Waldstücks angrenzend an den Alberner Hafen roden lassen!

Presseaussendung der BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton vom 14.9.2021

(Wien)Gestern  am 13.Sept hat die Stadt Wien mit Kettensägen Fakten schaffen und die Hälfte eines Waldstück im Alberner Hafen roden lassen – Die Bürgerinitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton protestiert aufs Schärfste. Eine Betonfirma hat dort die Bäume gefällt um ihre Fläche erweitern. Die Rodung des geschützen zweiten Teils droht jederzeit.   

Das Gebiet grenzt an geschützte Auwälder (Geschützter Landschaftsteil Blaues Wasser): Weil eine eingemietete Betonfirma erweitern will und einen noch größeren Schotter-Umschlagplatz will, wurde gestern die Hälfte eines insgesammt 5.000 Quadratmeter – etwa die Größe eines Fußballfeldes –  großen Waldes im Alberner Hafen niedergeholzt. Der zweite Teil, dem ebenfalls jederzeit die Rodung droht, (unter anderem um eine Sickergrube zu errichten) steht in einer sogenannten Schutzzone Wald und Wiese, gleich neben dem Naturschutzgebiet. 

Die BürgerInitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton protestiert und fordet einen sofortigen Stopp der Rodungen, die Wiederaufforstung der zerstörten Naturfläche und ein Ende jedlicher Vorbereitungen zu einer Lobau-Autobahn. Jutta Matysek Sprecherin der BürgerInitiative Rettet die Lobau: „Die Behauptung der Stadt Wien die Betonfirma bräuche das um einen Wasserzugang zu haben ist mehr als fadenscheinig, den hatte sie vorher schon –  da sie direkt am Hafenbecken steht – ebenso wie einen eigenen Gleisanschluß. Hier soll von der öffentlichen Hand einer privaten Betonfirma die Poleposition für die drohende Großbaustelle Lobau Tunnel ermöglicht werden. Dafür wurden die für Klima- und Artenschutz überlebenswichtigen Bäume getötet. Daß der geschützte Landschaftsteil Blaues Wasser mitleidet, wenn seine Randgebiete zerstört werden ist völlig klar, wurden die doch bisher ebenso von denselben auwaldtypischen Tier- und Pflanzenarten bewohnt!“  

Der Lack ist ab. Auch wenn sich die von SPÖ und Neos regierte Stadt Wien immer wieder mit teuren PR Aktionen auf Kosten der Steuerzahlenden einen grünen Anstrich verpassen will, wird immer offensichtlicher, dass sie genau das Gegenteil tut: Klima- und Naturschutz wird mit Füßen getreten. Wir fürchten, dass sie den Nationalparkstatus der Lobau ebenso ignorieren wird, wie den Schutzstatus dieses Waldes im Alberner Hafen, wenn es darum geht die Profitinteressen der Beton und Autolobby zu befriedigen.