Kategorie: Veranstaltungen

Mach mit: Radeln For Future 2.10.2026

Info • Route • Bilder • Do’s & Don’ts

Am 2. Oktober erobern wir die Nordbrücke auf der A22! Die Regierungen im Bund und den Ländern betreiben seit Jahren nur Scheinklimaschutz. Das zuletzt beschlossene, zahnlose Klimagesetz ist nur ein weiteres Beispiel dafür. Statt wirksamen Klimaschutzes werden weiter Autobahnen gebaut. Der Hitze- und Dürresommer hat allerdings gezeigt, welche Zukunft uns in der Klimakatastrophe mit dem Weiter-wie-bisher erwartet. Wir fordern stattdessen zukunftsfitte Politik!



Zukunftsfitte Politik bedeutet ein Ende des Autobahnausbaus. Österreich hat bereits jetzt eines der dichtesten Autobahnnetze Europas. Zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität in unserem Land muss das Geld stattdessen in Maßnahmen wie den Ausbau des Umweltverbunds gesteckt werden, um Öffis, Rad- und Fußverkehr zu stärken!

Zukunftsfitte Politik bedeutet auch den Schutz wertvoller Ackerböden, des Grund- und Trinkwassers sowie der Natur. Das sind nur die offensichtlichsten Gründe, aus denen der Bau der Lobauautobahn endlich aus dem Bundesstraßengesetz gestrichen werden muss! Die Bewegung „Lobau bleibt!“ kämpft seit fünf Jahren dafür! Das wollen wir am 2. Oktober auch feiern!

30 Minuten für aktive Mobilität

Aus all diesen Gründen erobern wir die Nordbrücke, die symbolisch für die vielen falschen verkehrspolitischen Entscheidungen der Regierungen steht. Zum Beispiel soll der Steinitzsteg während der Sanierung der Nordbrücke vier bis fünf Jahre lang dem Autoverkehr geopfert werden, anstatt weiterhin eine sichere Donauquerung für den Rad- und Fußverkehr zu sein.
Für Zufußgehende bedeutet die ersatzlose Sperre des Steinitzsteges bis zu halbstündige Umwege. Dagegen protestieren wir mit einer halbstündigen Aktion auf der A22/Nordbrücke!

Erzählt allen davon, sattelt die Räder und kommt am 2.10. um 17:00 zum Votivpark! Gemeinsam radeln wir für eine unabhängige, gerechte und klimafreundliche Zukunft!

Wir freuen uns auf euch!

Unterstützt bitte auch unsere Mail-Aktion gegen die Sperre des Steinitzssteges.

Treffpunkt: 17:00 Uhr beim Votivpark
Abfahrt: 17:30 Uhr
Ende und Abschlusskundgebung: ca. 20:00 Uhr beim Votivpark

Route: OpenStreetMap

Du willst mithelfen?

Erzähle allen, die du kennst, davon. Oder drucke Flyer aus und verteile sie in der Schule, an der Uni, am Arbeitsplatz. Werde aktiv!

Do’s & Don’ts

  • Wir verhalten uns allen anderen gegenüber respektvoll sowie achtsam und versuchen Mitfahrenden zu helfen, falls sie Hilfe brauchen (Fahrraddefekte, emotionale Unterstützung, körperliche Hilfen, …)
  • Wir sind und bleiben freundlich. Versuchen andere, durch Zurufe, Gesten, wildes Hupen oder auf andere Art zu provozieren, antworten wir mit einem Lächeln, winken und klingeln.
  • Wir halten uns an die Anweisungen der Polizei, die uns aus Sicherheitsgründen begleitet.
  • Wir fahren als geschlossener Zug über Kreuzungen, auch wenn die Ampel auf Rot umschaltet, und helfen der Polizei ggf. durch „Corking“, um uns vom Autoverkehr abzuschirmen.
  • Wir versuchen, den öffentlichen Verkehr und Zufußgehende möglichst wenig zu beeinträchtigen.
  • Wir hinterlassen keinen Müll und sammeln auch Müll anderer auf, wenn der Demonstrationszug stehen bleibt.
  • Angehörige politischer Parteien sind willkommen, Parteiwerbung in Form von z. B. Flaggen, Luftballons oder T-Shirts ist unerwünscht.
  • Flaggen, Demoschilder und Transparente zu klimapolitischen Themen sind willkommen, andere politische Botschaften und Landesflaggen sind unerwünscht.

Wetter

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Diesen Spruch werden wir nicht komplett beherzigen. Abgesehen von Extremwetterereignissen findet die Demonstration bei jedem Wetter statt, kann aber ggf. auch kurzfristig abgesagt oder abgebrochen werden. Eine eventuelle Absage werden wir über unsere Accounts in den sozialen Netzwerken kommunizieren.


Rechtliche Hinweise

„Radeln For Future“ ist eine Demonstration. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Im Rahmen der Demonstration werden Bild- und Tonaufnahmen erstellt, die entsprechend der DSGVO verarbeitet, gegebenenfalls auch zeitnah veröffentlicht werden und für die Ankündigung zukünftiger Aktionen sowie Medienberichte oder andere Zwecke mit Bezug zu „Radeln For Future“ Verwendung finden können. Die Teilnahme gilt als Einverständniserklärung.

Filmnachmittag Thema Autobahn So 18.10.2026

Foto: Autobahn/Daniel Abma

So, 18 OKT 2026
13:00–15:30


Filmcasino
Margaretenstraße 78, 1050 Wien
U4 Pilgramgasse (7min), Bus 13A, 59A – Ziegelhofgasse (1min)

Film-Kunst-Musik


Autobahn

­Filme von Daniel Abma und Christoph Schwarz, anschl. Gespräch mit Klara Schenk (VCÖ) & Jutta Matysek (Rettet die Lobau – Natur statt Beton)

Kein anderes Bauwerk der Automobilität hat unser Leben und unsere Landschaften in den letzten 100 Jahren umfassender geprägt als die Autobahn: Die Architekturfilm-Matinee im Filmcasino, kuratiert von Lotte Schreiber, zeigt zwei Filme, die sich mit der Autobahn als Bauwerk zwischen Glücksversprechen und Zerstörung auseinandersetzen:


Autobahn-Knoten-Raten (Christoph Schwarz, AT 2022, 4min, OF)

Die autozentrierte Stadtplanung der 1970er Jahre opferte die schönsten Ecken Wiens der Autobahninfrastruktur. Ein menschenfeindliches Mobilitätsparadigma, dokumentiert von der Luftbildsammlung der Stadt Wien, zum launigen Ratespiel umgedeutet.

Autobahn (Daniel Abma, DE 2019, 85 min, OmeU)
Einem fehlenden Verbindungsstück der Autobahnstrecke zwischen Warschau und Rotterdam geschuldet, drängen sich täglich tausende LKWs durch die Innenstadt von Bad Oeynhausen. Der Lückenschluss ist umstritten und der langwierige Prozess um die Fertigstellung des Autobahnteilstücks erzeugt Hoffnung und Verzweiflung. Acht Jahre lang begleitete der niederländisch-deutsche Dokumentarfilmer betroffene Bewohner:innen. Ein beeindruckendes Langzeitportrait über die Konsequenzen eines stetig wachsenden Mobilitätsanspruchs, der immer öfter an seine Grenzen stößt.

Im Anschluss sprechen wir mit Klara Schenk, Klima- und Mobilitätsexpertin des VCÖ – Mobilität mit Zukunft, und Jutta Matysek, Initiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton, über die Autobahn als Infrastruktur, aktuelle Autobahnprojekte und Alternativen für eine zeitgemässe Mobilitätswende.
Moderation: Lotte Schreiber
https://www.youtube-nocookie.com/embed/1hKOtE_wmPM?si=LQytpgFyctKF-K8e&controls=0

Mit Klara Schenk , VCÖ – Mobilität mit Zukunft , Jutta Matysek , Rettet die Lobau und Lotte Schreiber

Ticketreservierung: filmcasino.at

Auch das andere Program des Int. Festivals für urbane Erkundungen von 13.- 18.Okt ist sehr empfehlenswert: https://urbanize.at/programm/

Autobahn? Lobau retten! Infowanderung Sa, 17.10.2026

durch die Lobau mit Jutta Matysek

Wir freuen uns im Rahmen des

einladen zu können:
Autobahn? Lobau retten! Infowanderung durch die Lobau mit Jutta Matysek

Die Lobau-Autobahn ist als fossiles Großprojekt seit 30 Jahren umkämpft. Verkehrsplaner und Klimaschützer sprechen sich dagegen aus, doch die Politik will bauen. Die Infowanderung mit Lobau-Expertin Jutta Matysek gibt Überblick über die Ausbaupläne, deren Auswirkungen auf das Naturschutzgebiet und Möglichkeiten des Widerstands. Bei jedem Wetter. Verpflegung mitnehmen!

Mit Jutta Matysek und Rettet die Lobau

Foto: Lobau bleibt

Sa, 17 OKT 2026
11:00–14:00

Um Anmeldung wird gebeten. (Eintritt frei)


Treffpunkt: Station Eßling, Stadtgrenze
Eßlinger Hauptstraße, Station Eßling, Stadtgrenze Bus 26A, 1220 Wien
26A, 88A – Eßling, Stadtgrenze

Stadt-Praxis


Findet bei jedem Wetter statt. Verpflegung mitnehmen! Gewandert wird auf erlaubten Wegen.Wir machen darauf aufmerksam, dass Hunde freilaufenlassen im Nationalpark verboten ist.

Auch das andere Program des Int. Festivals für urbane Erkundungen von 13.- 18.Okt ist sehr empfehlenswert: https://urbanize.at/programm/

Widerstand gegen eine Lobau-Autobahn Infoabend im Metalab 11.Sept 19 Uhr

Infoabend zur drohenden Lobau-Autobahn, Vortrag & Diskussion mit Jutta Matysek. Mit vielen Grafiken und Bildern wird gezeigt wie sich diese Lobau-Autobahn S1 Süßenbrunn – Schwechat und ihre Metastasen, eine S1 Spange und eine S8 Marchfeldschnellstraße auswirken würden auf: Boden, Klima, Verkehrssituation, Kosten, Sicherheit, Lärm, Nationalpark Donau-Auen und dessen gefährdeter Arten, Erholungsgebiete, Grundwasser und was es für bessere Lösungen gibt. Der aktuelle Stand der Rechtsverfahren wird ebenso zur Sprache kommen wie die bisherige und geplanten Widerstandsaktionen und wie mensch sich – im Rahmen der eigenen Möglichkeiten – beteiligen kann.

Freitag, den 11. September 2026 um 19:00
im Metalab, Rathausstraße 6, 1010 Wien

Eintritt frei!

Jutta Matysek ist Sprecherin der BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton und seit 2003 gegen die geplanten Autobahnprojekte im Nordosten Österreichs aktiv.

„Metaday“:Einmal im Monat lädt das Metalab Vortragende aus aller Welt ein, um von ihren Projekten und Ideen zu erzählen. Anschließend gibt es sowie ein gemütliches Ambiente für Diskussion und Austausch.

Weitere Infos unter:

https://metalab.at/wiki/Metaday_114

Infovortrag von Rettet die Lobau am 29.Juli 19 Uhr

Als überparteilicher Verein freuen wir uns wenn wir eingeladen werden Vorträge und Diskussionsinput gegen die drohenden Autobahnen zu halten. Dieses Mal lädt die KPÖ Donaustadt:

„Lobau bleibt – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

Vortrag und Diskussion mit Jutta Matysek vom Verein „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“

Wann? 29. Juli, 19 Uhr

Wo? Wurmbrandgasse 17, 1220 Wien

Die geplante Lobau – Autobahn und alle damit verbundenen Hochleistungsstraßenprojekte sind Themen, welche die Bevölkerung der Donaustadt (und darüber hinaus) schon längere Zeit beschäftigen und schon in den vergangenen Jahren breiten Widerstand hervorgerufen hat. Für uns ist klar, dass solche Hochleistungsstraßenprojekte klar abzulehnen sind, da sie nicht nur ökologisch und verkehrstechnisch schädlich bzw. kontraproduktiv sind, sondern vor allem auch, da sie in Zeiten des allgemeinen Sparkurses absolut unsozial sind.

Denn während es zu historischen Einsparungen in beinahe allen Bereichen kommt und für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs kein Geld bereitgestellt wird, sollen für eine Lobau-Autobahn über 2,7 Milliarden Euro ausgegeben werden (laut Verkehrsminister Hanke. Der VCÖ rechnet mit Kosten von mind. 5 Mrd!) Und das für ein Projekt, welches seinen angegebenen Zweck, nämlich eine Verkehrsentlastung für die Donaustadt zu bringen, sogar laut den eignen Studien der Projektbetreiber nicht erfüllen wird!

Daher möchten wir uns bei unserem nächsten Bezirksabend der KPÖ Donaustadt genauer mit dieser Frage befassen.

Wir freuen uns daher ganz besonders Jutta Matysek, Obfrau vom Verein „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ und engagierte Aktivistin in der „Lobau bleibt“ Bewegung, begrüßen zu dürfen. Sie wird über aktuelle Entwicklungen rund um den Lobautunnel & Co bzw. Widerstand dagegen berichten. Gemeinsam möchten wir auch diskutieren wie man sich aktiv gegen diese Großprojekt engagieren kann und welche sowohl sozialen als auch ökologischen Maßnahmen stattdessen vernünftig wären.“

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Fr 10.Juli 9:00 Uhr: Lobau Infowanderung mit Jutta Matysek.

Wir freuen uns zu dieser Infowanderung mit Greenpeace bei der alle Interessierte mitgehen können einzuladen! Bei diesem gemütlichen Spaziergang durch die Lobau, wird Jutta Matysek, die Obfrau der BI Rettet die Lobau über die Lobau und ihre Bedrohung u.a. durch die geplante Autobahn erzählen wird.

Treffpunkt ist 9 Uhr bei der 26A Station Essling Stadtgrenze. Reine Gehzeit wäre 1,5 Stunden, da wir aber oft stehen bleiben werden um uns die Details direkt vor Ort anzusehen und auch Jause (die sich jeder selbst mitbringt) essen unterwegs wird das Ganze ca. 3 Stunden dauern.

Endpunkt ist bei der Bus Station Lobgrundstrasse an der Raffineriestraße (von dort aus kan man gut zur U2 Station Donaustadtbrücke fahren oder zur U1 Kaisermühlen). Wir gehen nur auf erlaubten Wegen. Bitte feste Schuhe anziehen und eine Jause und etwas zu Trinken mitnehmen. Je nach Witterung ist Regenschutz oder Sonnenschutz empfohlen. Wer sich während der Erklärungen gerne hinsetzen will und nicht direkt am Boden sitzen will, kann sich was zum Draufsetzen mitnehmen. Wir machen darauf aufmerksam dass Hunde frei laufen lassen ist im Nationalpark nicht erlaubt ist.


Jutta wird Pläne und Infografiken zum Herzeigen mitbringen.

Wenn Sie/du auch für deinen Freundeskreis, deine Stillgruppe, deinen Bekanntenkreis ect. so eine kostenlose Infowanderung haben möchtest – gerne! Bitte um Kontaktaufnahme via Kontaktformular wir freuen uns!

16.6. um 17.30 BOKU: Vortrag & Diskussion zum aktuellen Stand der Bedrohung der Lobau durch eine Lobau-Autobahn

Jutta Matysek, Sprecherin der BürgerInitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton, seit 2003 in dieser Sache aktiv, hält einen Vortrag mit vielen Bildern und Grafiken zu Hintergründen und der aktuellen Situation. Bitte hinkommen und weiterverbreiten!

Ort: Universität für Bodenkultur, Franz Schwackhöfer-Haus Erdgeschoß Seminarraum 06.Peter Jordan Straße 82, 1190 Wien

16.6.2026, 17.30 – 19.30 Uhr.

„Nein zu einer Lobau-Autobahn!“ Komm zur Mahnwache vor das Bvwg!

Update: Super war die Kundgebung!!! Danke an Alle die zur Kundgebung vor dem Bvwg gekommen sind und/oder mitgeholfen haben sie zu organisieren!
Hier gibt es ein Video davon für das wir uns bei Renate Sassmann sehr herzlich bedanken wollen! Wir bleiben dran und halten euch am Laufenden! Lobau BLEIBT!

Am 30.Juni 2026. findet am Bundesverwaltungsgericht (Nähe U3 Erdberg) die nächste Verhandlung statt! Es wird diesmal um zentrale Rechtsfragen gehen! Kommt zur Kundgebung um 7.30 – 9.00 Uhr!

Worum es in der Verhandlung gehen wird erklärt Wolfgang Rehm in der Presseaussendung der Umweltorganisation VIRUS:

S1: Morgige Gerichtsverhandlung sorgt wieder für Lobautunnel-Spannung

Wie die Umweltorganisation VIRUS mitteilt, hat das
Bundesverwaltungsgericht für 30.Juni eine neuerliche
Gerichtsverhandlung zur S1-Lobautunnel angesetzt. Sprecher Wolfgang
Rehm zum Hintergrund: „Anstatt das Ende des laufenden
Vorabentscheidungsverfahrens beim EuGH abzuwarten, versuchen die
Asfinag und ihre Unterstützer alles, dieses Verfahren irgendwie
abzudrehen um eine sich dort nach den Schlussanträgen abzeichnende
Niederlage abzuwenden.“

Parallel zu erfolgten Interventionen des Bundeskanzleramts beim EuGH
selbst solle nun das Bundesverwaltungsgericht – gehe es nach den
Wunschvorstellungen der Autobahnbauer – seinen Antrag wieder
zurückziehen. „Man hätte gerne, dass für die höchstpriviliegierte
Asfinag alles weiter seinen seit Jahrzehnten gewohnten Gang gehen
kann,“ kritisiert Rehm. Dazu habe Bundesminister Hanke im September
2025 eine bereits laufende Strategische Umweltprüfung zu S1 wegen
unerwünschter Ergebnisse abgedreht und rechtlich und fachlich
inkorrekt in einer von der Asfinag durchgeführten und vom Minister
abgesegneten Einzelfallprüfung behauptet, es hätte ohnehin nie eine
derartige Prüfung gebraucht. Von der Frage der nicht durchgeführten
Prüfung hängt wiederum ab, ob für die S1 weitere Genehmigungen
erteilt werden können,“ so Rehm, der es als ein gutes Zeichen sieht,
dass der BVwG-Richtersenat dem Asfinag-Vorstoß nicht unmittelbar
gefolgt ist, sondern in einer Gerichtsverhandlung die Rechtmäßigkeit
der Hanke-Feststellung erörtern möchte. Der Auseinandersetzung im
Gerichtssaal ab 9:00 Uhr vorausgehend findet vor dem Gerichtsgebäude
die mittlerweile traditionelle Frühdemonstration statt. „Es geht nun
somit darum, ob sich rechtliche und fachliche Korrektheit oder
politischer Druck durchsetzt,“ so Rehm abschließend.

In der Verhandlung darf nicht fotografiert oder gefilmt werden, deshalb ist es umso wichtiger, dass wir vor Beginn vor dem Gerichtsgebäude sichtbar und für die Medien berichtbar machen, wieviele Leute und Gruppen gegen eine Lobau-Autobahn sind und sich hinter BIs und Umweltorganisationen, sowie betroffenen Anrainer:Innen in der Verhandlung stellen ‼️

Die Uhrzeit ist leider so früh weil die Verhandlung schon um 9 Uhr beginnt, deshalb: Lasst uns gemeinsam frühstücken! Es wäre schön wenn alle die können/wollen etwas zu Essen und Kaffee oder Tee in Thermoskannen mitbringen könnten.

Bitte hinkommen und weiterleiten: 30.Juni 2026., 7.30Uhr – 9 Uhr. Anfahrt mit Öffis via U3 Station Erdberg Ausgang Nottendorfergasse, Die Kundgebung ist als politische Versammlung polizeilich angemeldet und findet direkt vor dem Bvwg Erdbergstraße 192-196 statt.
Ab 9 Uhr ist im Panoramasaal im 7.Stock die öffentliche Verhandlung, wo jede/r der/die will gerne zuhören kommen kann. (mitreden dürfen von der AutobahngegnerInneseite nur die, Anrainer*innen, BürgerInitiativen und Umweltorganisationen, die hier schon Verfahrensparteien sind) Um hineinzukommen muss man einen amtlichen Lichtbildausweis mitnehmen und wird beim Eingang wie beim Flughafen durchsucht.

Wie lange die Verhandlung diesesmal dauern wird können wir leider zur Zeit nicht abschätzen.

Global 2000 lädt zum Lobau-Event: Weitblick statt Tunnelblick

BI Rettet die Lobau freut sich diese Veranstaltung mit einer Präsentation unterstützen zu können

Einladungstext von der Global 2000 Homepage:

„Wir wollen dich dazu einladen, mit uns Freiwilligen vom Umweltkulturpraktikum und Lobau-Spezialist:innen gemeinsam in das Thema Lobau einzusteigen, dieses von verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und Raum für Austausch und neue Ideen zu schaffen. GLOBAL 2000

Warum ein Lobau-Event?

Hast du dich auch schon gefragt, warum gerade überall von der Lobau die Rede ist? 

Was es mit dem Tunnel genau auf sich hat und warum es so wichtig ist, jetzt für den Naturschutz laut zu werden?

Bei unserem Event „Weitblick statt Tunnelblick“ am 29.05. (Main-Event 16:00 bis ca. 20:30 Uhr und musikalischer Ausklang bis 22:00 Uhr) wollen wir dich dazu einladen, mit uns und Lobau-Spezialist:innen gemeinsam in das Thema einzusteigen, dieses von verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und einen Raum für Austausch und neue Ideen zu schaffen.

Freu dich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag voller Inputs, Diskussionsraum und musikalischem Ausklang. 

Wir freuen uns auf dich!

Jetzt anmelden!

Dieses Event wird von jungen engagierten Menschen veranstaltet, denen die Lobau am Herzen liegt.

Wann: 29.05.2026, 16:00 – 22:00

Wo: GLOBAL 2000 Neustiftgasse 36, 1070 Wien

Mach mit:

Global 2000 Email-Protest: Retten wir die Lobau!

Jetzt Regierung auffordern

Foto: Global 2000 Rede beim Protest gegen die Lobau-Autobahn vor dem Verkehrsministerium (Copyright: Global 2000)

S 80 Station Lobau vor dem Wiener Petitionsausschuß

Die Schnellbahnlinie S80 verläuft genau parallel zur Südosttangente A23 und könnte diese perfekt entlasten wenn sie öfter fahren würde und über die Stadtgrenze hinaus verlängert werden würde. Und: Wenn die geschlossenen S 80 Stationen wieder eröffnet werden würden. Es geht dabei um die Station Hausfeldstraße und die Station Lobau. Rettet die Lobau unterstützt daher die Bürgerinitiative BI S80 Lobau, die sich um deren Wiedererrichtung bemüht.

Am 6.5. fand im Rathaus eine Petitionsausschusssitzung zum Thema Station Lobau statt, davor gab es eine Kundgebung vor dem Rathaus (Foto).

Am 8. Juni gibt es dann noch eine interne Sitzung, in der nochmals beraten wird und die Ergebnisse präsentiert werden.

Hier die Presseaussendung der BI S80 Lobau:

BI S80 Lobau erläutert ihre Petition „Bessere Öffis für die Lobau –

Verkehrsausbau jetzt!“ im Petitionsausschuss der Stadt Wien.

Gelingt ein Durchbruch bei der jahrelangen Denkblockade der Wiener Stadtplanung?

Die BI S80 Lobau kämpft seit nunmehr über 30 Jahren für den Erhalt bzw. die Wiedererrichtung der 2014 geschlossenen S-Bahn-Station Lobau. Mittlerweile ist es im Bezirk gelungen, einen parteiübergreifenden Konsens dafür zu erreichen. Die Stadtplanung stellt sich aber weiterhin taub.

Deshalb hat die BI S80 Lobau eine Petition gestartet, welche mit über 700 Unterschriften erfolgreich war und am 6. Mai 2026 im Petitionsausschuss der Stadt Wien diskutiert wurde.

Im Namen der BI erläuterten Dr. Gerald Pärtern und Jutta Matysek die Anliegen der BI, welche die Schaffung eines multifunktionalen, barrierefreien Verkehrsknotens im Zuge der Wiedererrichtung einer Bahnstation Lobau zum Ziel hat.

Vielen Mitgliedern dieses Ausschusses konnte sichtlich verständlich gemacht werden, dass es sich hier nicht nur um ein Projekt für einige AnrainerInnen handelt, sondern eine Chance, für weite, mit Naturräumen unterversorgte Teile Wiens einen

leichteren, schnelleren Zugang mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Erholungsgebieten Lobau und Neue Donau zu schaffen.

Daneben wurde klar, dass die Abschottung des lokalen Einzugsgebietes von der Donau durch die Stationsschließung, verstärkt durch die kürzliche Sperrung ihres noch existierenden öffentlichen Begleitweges (Goldnesselweg), mit einem

wiedererrichteten S-Bahn-Verkehrsknoten „Lobau“ nachhaltig behoben werden könnte.

Die BI S80 Lobau fordert keineswegs – wie von manchen Seiten unterstellt wird – eine unrealistische Taktverdichtung des öffentlichen Verkehrs, sondern betont, dass ein Anschluss des existierenden Verkehrsangebotes an eine wiederrichtete

Bahnstation Lobau mit einem Schlag die Effizienz der bestehenden Verkehrslinien in diesem Gebiet massiv heben würde. Dies, weil die Zahl der Linien, die direkt oder mit einmaligem Umsteigen mit dem Einzugsgebiet der Station Lobau und den daran

angebundenen Linien erreichbar sind, gegenüber dem aktuellen Zustand ohne S-Bahnstation Lobau um den Faktor 8 – von 10 auf 80 (!) Verkehrslinien und damit auch die von diesen versorgten Stadtbereiche – erhöht würde.

Es ist zu hoffen, dass die jahrelange Blockadehaltung der Wiener Stadtplanung, die lediglich mit dem angeblich geringen Fahrgastpotential im unmittelbaren Umfeld der Station argumentiert hat, angesichts der Synergieeffekte eines wieder geschaffenen

Verkehrsknotens endlich gelöst wird. Die Gemeinde Wien ist im wahrsten Sinne des Wortes am Zug, mit den ÖBB entsprechende Übereinkommen zu treffen. Die Zeit drängt, denn die Bahnstrecke zwischen Stadlau und Simmering soll vernünftigerweise in absehbarer Zeit viergleisig ausgebaut werden und spätestens dann darf diese Chance für das Wiener Verkehrsnetz nicht verpasst werden.