Schlagwort: S80 Lobau

Neue Presseaussendung zur S80 Station Lobau

Von der BI S80 Lobau:

Alle Parteien in der Donaustadt wollen die Wiedereröffnung der S-Bahn-Station Lobau
– jetzt sind konkrete Schritte gefragt

Mit breiter Mehrheit hat die Bezirksvertretung Donaustadt am 3. Dezember 2025 eine
Resolution verabschiedet, die die Wiedereröffnung der 2014 geschlossenen S-Bahn-
Station Lobau fordert.
Dass sich nun alle Parteien hinter dieses Anliegen gestellt haben, ist ein starkes politisches
Signal – und ein klarer Erfolg der jahrelangen, beharrlichen Arbeit der
Bürger:inneninitiative „S 80 Lobau“ (BI S 80 Lobau).
Der Bezirk und die Stadt Wien sind nun gefordert, gemeinsam mit ÖBB und Bund – wie bei
zahlreichen anderen Eisenbahnprojekten – verbindliche Vereinbarungen zu treffen, um die
fachliche und finanzielle Verantwortung für Verbesserungen im Wiener Bahnverkehr zu
übernehmen.
Zur weiteren Forcierung dieses Projekts brachte die BI S80 Lobau eine offizielle Petition
an die Stadt Wien ein, welche auch auf der Internetseite https://www.s80lobau.org/
aufgerufen und unterstützt werden kann.
Während eines halbstündigen Gespräches der BI S80 Lobau mit Bezirksvorsteher Ernst
Nevrivy, zeigte dieser sich sehr interessiert an diesem Thema.
Die ursprünglichen Argumente der ÖBB für die Schließung der Station sind heute einfach
nicht mehr zutreffend. Seit 2024 hat sich das gesamte Einzugsgebiet massiv verändert: Die
Zahl an potentiellen Fahrgästen im Umfeld der Station hat durch neue Wohnbauten deutlich
zugenommen. In fußläufiger Entfernung der Station leben mittlerweile mehr als 2000
Menschen, die im Umfeld verkehrenden, aber leider nie an die S-Bahn in geeigneter Weise
angebundenen Buslinien erschließen Siedlungsgebiete mit insgesamt etwa 10.000
Einwohner:innen. Diese sind derzeit ausschließlich an die U-Bahnen ins Wiener
Stadtzentrum angeschlossen, nicht aber an die Tangentialverbindung der S-Bahnlinie 80. So
sind viele Menschen daher gezwungen, mit dem Auto die Südosttangente mehr zu
verstopfen, als es mit einem attraktiven öffentlichen Verkehrsangebot nötig wäre.
Zehntausenden Erholungssuchenden – insbesondere aus Meidling, Favoriten und
Simmering – würde die Station Lobau eine deutlich schnellere Anbindung an Neue Donau,
Donauinsel und Lobau ermöglichen, ohne zeitaufwändige Umwege über das
Stadtzentrum.
Für das lokale Umfeld böte eine klug geplante Station Lobau gleichzeitig auch eine
barrierefreie Verbindung zwischen den Siedlungsgebieten im Lobauvorland und dem
Wegenetz entlang der Donau, indem ihre Lage ideal ist, um die die stark befahrene
Raffineriestraße – die Verlängerung der Donauuferautobahn A22 – sowie auch die dort
gelegene Ölhafenbahn zu überbrücken. Derzeit ist man dort zur Benutzung eines
lebensgefährlichen ungeregelten Bahnüberganges gezwungen, der vor kurzem leider sogar
ein Todesopfer gefordert hat. Auch ein ampelgeregelter Fuß- und Radwegübergang über die
Raffineriestraße fordert teils hunderte Meter lange Umwege.
Spätestens wenn der im Eisenbahn-Zielnetz 2040 vorgesehene viergleisige Ausbau der
Ostbahn zwischen Stadlau und Simmering endlich umgesetzt wird, werden Kapazitäten für
einen dicht getakteten S-Bahnverkehr frei, in welchem die Station Lobau als wertvoller
multimodaler Verkehrsknoten funktionieren und im Sinne der Klimaziele der Stadt Wien
tausende tägliche Autofahrten überflüssig machen könnte.
Der politische Wille ist da. Jetzt braucht es entschlossenes Handeln auf Stadtebene, damit
aus der einstimmigen Resolution endlich ein einfach zu realisierendes Infrastrukturprojekt
wird.

Der Goldnesselweg

ÖBB wollen lebenswichtige Fußwegverbindung zwischen Siedlungsgebiet und
Donau dauerhaft sperren – Anrainer:innen sind fassungslos

Mit großer Sorge reagieren Anrainer:innen im Lobauvorland auf das Vorgehen der ÖBB:
Nach dem Sommer 2025 wurde begonnen, den Goldnesselweg schrittweise zu sperren.
Begründet wird dies mit baulichen Schäden, die über Jahre entstanden sind – Schäden, die
jedoch nie konsequent saniert wurden. Nun sollen sie als Argument dienen, einen für
tausende Menschen wichtigen Weg einfach zu schließen.
Der Goldnesselweg ist weit mehr als ein betriebsinterner Weg der ÖBB: er stellt eine
wichtige Verbindung zwischen Siedlungsgebieten im Lobauvorland und der Donau
dar. Er führt entlang des Dammes der Marchegger Ostbahn an der 2014 von den ÖBB
aufgelassenen Bahnstation Lobau vorbei und mit einer Brücke sowohl über die
vielbefahrene Raffinieriestraße, der Verlängerung der A22 Donauuferautobahn, als auch
über die Ölhafenbahn und mündet mit einem Treppenabgang auf dem linken Ufer der neuen
Donau.

Der Goldnesselweg von der anderen Seite aus gesehen


Die Sperre des Goldnesselweges bedeutet den Wegfall der kürzesten Verbindung für den
Fuß- und Fahrradverkehr – nicht nur zum Wegenetz entlang der Donau, sondern auch zur
Buslinie 92B, welche nach der Auflassung der Bahnstation Lobau eine der wenigen
öffentlichen Verkehrsverbindungen in diesem Gebiet geblieben ist. Umwege von mehreren
hundert Metern sowie ein Zwang zur lebensgefährlichen niveaugleichen Querung der
Ölhafenbahn sind die Folge.
Besonders irritierend ist die Haltung der ÖBB selbst. Auf Anfrage wurde mitgeteilt, dass der
Goldnesselweg zwar als betriebsinterner Zugang benötigt werde, nach einer Renovierung
aber möglicherweise nicht mehr öffentlich nutzbar sein soll. Für viele Anrainer:innen ist
das ein Schlag ins Gesicht – und eine weitere Fortsetzung einer Reihe von Entscheidungen,
die als zunehmend menschenfern und rücksichtslos wahrgenommen werden.
Die Menschen im Lobauvorland appellieren daher eindringlich an die ÖBB, ihrer
Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit gerecht zu werden und den Goldnesselweg
inklusive der Brückenverbindung über Raffineriestraße und Ölhafenbahn wieder als
öffentlich benutzbare Verbindung herzustellen. Gleichzeitig ist auch die Stadt Wien
gefordert, im Interesse ihrer Bürger:innen aktiv zu werden, notwendige Vereinbarungen mit
den ÖBB zu treffen und deren Finanzierung sicherzustellen.
Während eines halbstündigen Gespräches der BI S80 Lobau mit Bezirksvorsteher Ernst
Nevrivy, zeigte dieser sich sehr interessiert an diesem Thema.
Die beste Lösung nicht nur für die Anrainer:innen, sondern auch für -zigtausende
Erholungssuchende entlang der gesamten S-Bahnlinie 80, wäre nach wie vor eine
Wiedererrichtung der Bahnstation Lobau, als multimodalem Verkehrsknotenpunkt
zwischen S-Bahn und den Buslinien 92B, 93A und 96A, und als barrierefreie Fuß- und
Radwegeverbindung zwischen dem Lobauvorland und der Neuen Donau.

Auch die Nutzung dieses Übergangs ist verboten!

Die Petition der BI S80 Lobau nach Wiener Petitionsgesetz findet sich unter diesem Link und kann immer noch unterschrieben werden.

„Der Kampf gegen die Lobau-Autobahn“ Diskussionsveranstaltung 13.11. um 19 Uhr Amerlinghaus

Als überparteiliche, unabhängige BürgerInitiative freut sich Rettet die Lobau – Natur statt Beton immer sehr, wenn wir zu Diskussionsveranstaltungen zu unserem Thema eingeladen werden und mit einem Vortrag (Länge ist variabel) Ausgangspunkt zu einer Diskussion mit Interessierten aus verschiedensten Backgrounds geben können. Wenn ihr bei eurer Gruppe, Organisation, Verein, Clubabbend, bei eurem Stammtisch, Stillrunde, Familientreffen, was auch immer, auch so Etwas wollt: Bitte kontaktiert uns, wir kommen gerne und können, wenn gewünscht auch Beamer und Leinwand, Infografiken, Pläne und sonstige Infomaterialien mitbringen.

https://lobau.org/kontakt/ oder per Telefon 06769539779

Das war unsere Raddemo gegen eine Lobau-Autobahn am 13.Sept 2025

Ein schönes Video von unserer Raddemo gegen die Lobau-Autobahn am 13.Sept 2025 findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=9td5gfoosKQ

Die Reden unserer Raddemo gibt es als Radio Orange Sendung unter diesem Link zum Nachhören: https://cba.media/733823

Viele tolle Fotos finden sich unter: https://www.flickr.com/photos/global2000/albums/72177720328953831

Danke Allen die mitgeholfen haben sie zu organisieren und Allen die trotz starkem Regen mitgeradelt sind!

Der Aufruftext:

Der politische Herbst bringt – leicht möglich – hinter verschlossenen Türen, wichtige Entscheidungen zum Lobau Tunnel – und damit in diesem Zuge auch die endgültige Abkehr von allen österreichischen und Wiener Klimazielen.

Als Lobau-Bleibt kämpfen wir seit 4 Jahren intensiv gegen den Bau-Wahnsinn der Reichen und Mächtigen. Am 13.9. wollen wir mit unseren Rädern unsere Ablehnung des monströsen Tunnel-Projekts zeigen und unsere Liebe zur Lobau hochhalten!
Wir starten um 14 Uhr am Praterstern – besuchen die ikonischen Orte der Bewegung und Enden vor den Toren der Lobau beim Nationalpark-Haus.

Gemeinsam Lobau-Autobahn stoppen!

Lebensqualität für uns alle

·       Ausbau der Öffis und Rad-Infrastruktur

·       Retten wir die AU und die Äcker

·       NEIN zu Bodenversiegelung

Sparen müssen und gleichzeitig extrem teure, absurde Verkehrsprojekte planen – geht’s no?

Die Lobau soll leben! – Sei Teil der Bewegung – Schützen wir die AU!

Völlig durchnäßt vom Wolkenbruch aber glücklich: Schlußkundgebung vor dem Nationalparkhaus Lobau

Stopp Lobau-Autobahn! Komm zur Raddemo am 13.9.!

4 Jahre Lobau Bleibt

Der politische Herbst bringt – leicht möglich – hinter verschlossenen Türen, wichtige Entscheidungen zum Lobau Tunnel – und damit in diesem Zuge auch die endgültige Abkehr von allen österreichischen und Wiener Klimazielen.

Als Lobau-Bleibt kämpfen wir seit 4 Jahren intensiv gegen den Bau-Wahnsinn der Reichen und Mächtigen. Am 13.9. wollen wir mit unseren Rädern unsere Ablehnung des monströsen Tunnel-Projekts zeigen und unsere Liebe zur Lobau hochhalten!
Wir starten um 14 Uhr am Praterstern – besuchen die ikonischen Orte der Bewegung und Enden vor den Toren der Lobau beim Nationalpark-Haus.

Gemeinsam Lobau-Autobahn stoppen!

Lebensqualität für uns alle

·       Ausbau der Öffis und Rad-Infrastruktur

·       Retten wir die AU und die Äcker

·       NEIN zu Bodenversiegelung

Sparen müssen und gleichzeitig extrem teure, absurde Verkehrsprojekte planen – geht’s no?

Die Lobau soll leben! – Sei Teil der Bewegung – Schützen wir die AU!

Du möchtest bei der Demo mitfahren, bist aber in deiner Mobilität eingeschränkt?

Dann schreibe uns eine e-Mail: info@lobaubleibt.at

Route:

– Praterstern – 14:00h

– Reichsbrücke

– Hirschstetten

– Hausfeld

– Seestadt

– Aspern

– Nationalparkhaus (Lobau) – ca.17:00h

Rettet die Lobau im Gespräch beim „DIRECT ACTION“ Filmscreening

WIEN Schikaneder Sa. 14.6. 18 Uhr Special Screening mit Gästin Jutta Matysek (Rettet die Lobau – Natur statt Beton)

Der neue Film DIRECT ACTION läuft seit Juni auch in Österreich: Der Filmgarten lädt vor der Filmvorführung am 14.6. zu einem Puplikumsgespräch bei der Jutta Matysek, die Obfrau der BI Rettet die Lobau über die Lobau, ihre Bedrohung durch die geplante Autobahn und den Widerstand dagegen erzählen wird.

Mehr zu Film DIRECT ACTION

von Guillaume Cailleau & Ben Russell

„In Anlehnung an die gleichnamige Proteststrategie – „eine Aktion, die darauf abzielt, unmittelbar und mit effektivsten Mitteln zum Ziel zu gelangen“ – ist Direct Action das zeitgenössische Porträt einer anregeden militanten Aktivist*innengemeinschaften in Frankreich – ein 150 Personen starkes ländliches Kollektiv, das mehrere gewaltsame Räumungsversuche des französischen Staates überlebte, erfolgreich ein internationales Flughafenerweiterungsprojekt in der Bretagne verhinderte, von 2012-2018 eine autonome Zone schuf und drei Jahre später zur beachtlichen Umweltbewegung wuchs. Durch seinen kollaborativen und einzigartig immersiven Beobachtungsansatz dokumentiert Direct Action den Alltag eines vielfältigen Ökosystems aus Aktivistinnen, Hausbesetzern, Anarchisten, Landwirtinnen und von der Regierung als „Öko-Terroristen“ abgestempelten Personen, um besser zu begreifen, wie der Erfolg radikaler Protestbewegungen eine Schneise durch die Klimakrise – vielleicht gar aus ihr heraus – schlagen kann.

Zum Trailer

FR/DE-2024, 213 Min, S16mm, 5.1, OmdU

Regie Guillaume Cailleau, Ben Russell
Kamera Ben Russell | Schnitt Guillaume Cailleau + Ben Russell, Set-Ton Bruno Auzet |  Sound Design Nicolas Becker + Rob Walker | Tonmischung Rob Walker
Eine CASKFILMS (DE) Produktion in Koproduktion mit Volte (FR)

FSK (Deutschland): ab 12

Spieltermine für DIRECT ACTION:

Special Screenings

GRAZ KIZ Royalkino Fr. 6.6. 16 Uhr in Anwesenheit der Regisseure
WIEN Gartenbaukino Sa. 7.6. 16 Uhr in Anwesenheit der Regisseure & Servane D.
WIEN Schikaneder Sa. 14.6. 18 Uhr Special Screening mit Gästin Jutta Matysek (Rettet die Lobau – Natur statt Beton)
WIEN Breitenseer Lichtspiele Sa. 21.6. 16 Uhr

Rahmenprogramm zum Kinostart in Wien

Ausgabe Wien (1090) Di. 3.-Sa. 7. Juni ab 18 Uhr allabendliches Programm mit Konzerten, Lesungen u.v.m. –
etwa Fr. 6.6. 20:15 Uhr: Lesung & Präsentation des Buches Direct Action mit Servane D.
Sa. 7.6.: Gespräch und Ausklang mit Beteiligten des Films in der Ausgabe Wien (nach der Premiere im Gartenbaukino)

So. 8.6. 11 Uhr: Lobau-Spaziergang mit Jutta Matysek (Rettet die Lobau – Natur statt Beton) ab Eßling/Stadtgrenze Bushaltestelle

Mi. 11.6. Juni: Präsentation der Bücher Direct Action und Erste Beben (Aufständen der Erde) mit Servane D. im Antiquariat Erdstall, 1150 Wien (Adresse auf Nachfrage)

und auch
INNSBRUCK Leokino Fr. 20.6.
LINZ Moviemento ab 6.6.
VILLACH Filmstudio So. 8.6. 16:30 Uhr, Mo. 9.6. 16:30 Uhr, S. 15.6. 19 Uhr

„DIRECT ACTION“ die Lobau Infowanderung zum Film 8.6., 11 – 14 Uhr

Der neue Film DIRECT ACTION läuft ab Juni auch in Österreich und der Filmgarten lädt im Rahmenprogramm zu einer gemütlichen kleinen Infowanderung durch die Lobau, bei der Jutta Matysek, die Obfrau der BI Rettet die Lobau über die Lobau, ihre Bedrohung durch die geplante Autobahn und den Widerstand dagegen erzählen wird.

Treffpunkt ist 11 Uhr bei der 26A Station Essling Stadtgrenze. Reine Gehzeit wäre 1 Stunde, da wir aber oft stehen bleiben werden um uns die Details direkt vor Ort anzusehen und auch ca. eine kleine Pause machen wollen um unsere Jause (die sich jeder selbst mitbringt) zu essen wird das Ganze ca. 3 Stunden dauern. Endpunkt ist bei der Bus Station Lobgrundstrasse an der Raffineriestraße. Wir gehen nur auf erlaubten Wegen. Je nach Witterung ist Sonnenschutz oder Regenschutz oder Gelsenspray empfohlen. Wer nicht am Boden sitzen will kann sich eine Picknickdecke mitnehmen. Wir machen darauf aufmerksam dass Hunde frei laufen lassen ist im Nationalpark nicht erlaubt ist.


Jutta wird Pläne und Infografiken zum Herzeigen mitbringen. Es gibt beim Großenzersdorfer Arm/Stadler Furt und bei der Panozzalacke (nicht weit vom Endpunkt der Wanderung entfernt) die Möglichkeit zu Schwimmen, wer das machen will dem Badesachen und Handtuch mitnehmen.

Mehr zu Film DIRECT ACTION

von Guillaume Cailleau & Ben Russell

In Anlehnung an die gleichnamige Proteststrategie – „eine Aktion, die darauf abzielt, unmittelbar und mit effektivsten Mitteln zum Ziel zu gelangen“ – ist Direct Action das zeitgenössische Porträt einer anregeden militanten Aktivist*innengemeinschaften in Frankreich – ein 150 Personen starkes ländliches Kollektiv, das mehrere gewaltsame Räumungsversuche des französischen Staates überlebte, erfolgreich ein internationales Flughafenerweiterungsprojekt in der Bretagne verhinderte, von 2012-2018 eine autonome Zone schuf und drei Jahre später zur beachtlichen Umweltbewegung wuchs. Durch seinen kollaborativen und einzigartig immersiven Beobachtungsansatz dokumentiert Direct Action den Alltag eines vielfältigen Ökosystems aus Aktivistinnen, Hausbesetzern, Anarchisten, Landwirtinnen und von der Regierung als „Öko-Terroristen“ abgestempelten Personen, um besser zu begreifen, wie der Erfolg radikaler Protestbewegungen eine Schneise durch die Klimakrise – vielleicht gar aus ihr heraus – schlagen kann.

Zum Trailer

FR/DE-2024, 213 Min, S16mm, 5.1, OmdU

Regie Guillaume Cailleau, Ben Russell
Kamera Ben Russell | Schnitt Guillaume Cailleau + Ben Russell, Set-Ton Bruno Auzet |  Sound Design Nicolas Becker + Rob Walker | Tonmischung Rob Walker
Eine CASKFILMS (DE) Produktion in Koproduktion mit Volte (FR)

FSK (Deutschland): ab 12

Spieltermine für DIRECT ACTION:

Special Screenings

GRAZ KIZ Royalkino Fr. 6.6. 16 Uhr in Anwesenheit der Regisseure
WIEN Gartenbaukino Sa. 7.6. 16 Uhr in Anwesenheit der Regisseure & Servane D.
WIEN Schikaneder Sa. 14.6. 18 Uhr Special Screening mit Gästin Jutta Matysek (Rettet die Lobau – Natur statt Beton)
WIEN Breitenseer Lichtspiele Sa. 21.6. 16 Uhr

Rahmenprogramm zum Kinostart in Wien

Ausgabe Wien (1090) Di. 3.-Sa. 7. Juni ab 18 Uhr allabendliches Programm mit Konzerten, Lesungen u.v.m. –
etwa Fr. 6.6. 20:15 Uhr: Lesung & Präsentation des Buches Direct Action mit Servane D.
Sa. 7.6.: Gespräch und Ausklang mit Beteiligten des Films in der Ausgabe Wien (nach der Premiere im Gartenbaukino)

So. 8.6. 11 Uhr: Lobau-Spaziergang mit Jutta Matysek (Rettet die Lobau – Natur statt Beton) ab Eßling/Stadtgrenze Bushaltestelle

Mi. 11.6. Juni: Präsentation der Bücher Direct Action und Erste Beben (Aufständen der Erde) mit Servane D. im Antiquariat Erdstall, 1150 Wien (Adresse auf Nachfrage)

und auch
INNSBRUCK Leokino Fr. 20.6.
LINZ Moviemento ab 6.6.
VILLACH Filmstudio So. 8.6. 16:30 Uhr, Mo. 9.6. 16:30 Uhr, S. 15.6. 19 Uhr

Lobau Infowanderung mit dem Greenpeace Freiwilligen Team 10.5., 11 – 16 Uhr

Die Greenpeace Freiwilligengruppe lädt zu einer gemütlichen kleinen Infowanderung durch die Lobau, bei der Jutta Matysek, die Obfrau der BI Rettet die Lobau über die Lobau und ihre Bedrohung u.a. durch die geplante Autobahn erzählen wird.

Treffpunkt ist 11 Uhr bei der 26A Station Essling Stadtgrenze. Reine Gehzeit wäre 1 Stunde, da wir aber oft stehen bleiben werden um uns die Details direkt vor Ort anzusehen und auch ca. eine halbe Stunde Pause machen wollen um unsere Jause (die sich jeder selbst mitbringt) zu essen wird das Ganze ca. 3 – 4 Stunden dauern. Endpunkt ist bei der Bus Station Lobgrundstrasse an der Raffineriestraße. Wir gehen nur auf erlaubten Wegen. Je nach Witterung ist Sonnenschutz oder Regenschutz oder Gelsenspray empfohlen. Wer nicht am Boden sitzen will kann sich eine Picknickdecke mitnehmen. Wir machen darauf aufmerksam dass Hunde frei laufen lassen ist im Nationalpark nicht erlaubt ist.


Jutta wird Pläne und Infografiken zum Herzeigen mitbringen.

Diesmal auf Wunsch des Greenpeace Freiwilligenteams. Wenn Sie/du auch für deinen Freundeskreis, deine Stillgruppe, deinen Bekanntenkreis ect. so eine kostenlose Infowanderung haben möchtest – gerne! Bitte um Kontaktaufnahme via Kontaktformular wir freuen uns!

Ungesicherter Donaustädter Bahnübergang forderte ein weiteres Menschenleben. Gedenk-Raddemo am 12.1.

Untragbare Zustände bei der Querung der Ölhafenbahn – Rettet die Lobau und die BI S80 Lobau fordern Station Lobau als sichere Querungsmöglichkeit von Bahn und Raffineriestraße

Die Angehörigen blicken auf die Unfallstelle (Gedenkradkundgebung am 12.1.2025)

Am 25. November ist eine 63 jährige Frau aus dem Leben gerissen worden, als sie auf dem Weg zur Universität bei der Ostbahnbrücke den engen, ungeregelten Fuß-/Fahrradübergang über die Ölhafenbahn benutze und von einer Lokomotive erfasst wurde.

Dies war nicht der erste tödliche Unfall an dieser Stelle. Die Getöteten wurden Opfer des geringen Stellenwertes, den Radfahrende und zu Fuß gehende in der Donaustadt haben. Die BI S80 Lobau setzt sich seit mehr als 15 Jahren dafür ein, dass die 2014 trotz heftiger Proteste abgerissene Bahnstation Lobau als Mobilitätsknoten wiedereröffnet wird. Dieser Mobilitätsknoten würde nicht nur tausenden Anrainer:innen des Lobauvorlandes eine zeitgemäße und konkurrenzlose S-Bahnverbindung in wichtige Gebiete Wiens bieten, sondern auch auf einer Hauptroute des nichtmotorisiertren Verkehrs endlich eine sichere und barrierefreie Querungsmöglichkeit der Raffineriestraße und der Ölhafenbahn ermöglichen.

Es ist sehr zu hoffen, dass ÖBB und Stadt Wien von nun an mehr aktives Interesse an einer nachhaltigen Lösung dieses Verkehrsproblems an den Tag legen. Bis jetzt sind sie mitverantwortlich für diese tragischen Unfälle.

Dieser Presseaussendung der BI S80 Lobau schließen wir uns als BI Rettet die Lobau vollinhaltlich an.

Es ist so furchtbar: Die am 25.Nov getötete Radfahrerin ist unsere liebe Mitstreiterin Heidemarie Moosbauer. Sie hat sich im Vereinsvorstand der BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton jahrelang engagiert gegen die Lobau-Autobahn eingesetzt und als Kassierin die gesamte Buchhaltung für uns gemacht. Intelligent, aktiv, fröhlich, voller Energie, immer um gute Lösungen bemüht – Heidi wir vermissen dich so! Alle die dich kannten sind fassungslos über deinen furchtbaren Tod.

Und du hättest nicht sterben müssen, wenn die Stadt Wien und die ÖBB unsere Forderung nach einer Wiedereröffnung der Station Lobau mit einer sicheren Überquerungsmöglichkeit über Raffineriestraße und Ölhafenbahn nicht seit Jahren ignoriert hätte. Das sei zu teuer wurde immer gesagt. Während für den Bau einer Lobau-Autobahn immer Milliarden da wären. Für Autobahnbau Geld keine Rolle zu spielen scheint. Hier hingegen, bei diesem häufig von Rad und Fußgängern frequentierten Stelle, wo unsere liebe Heidi getötet wurde und vor ihr auch schon eine andere Frau, war der Stadt Wien und der ÖBB sogar eine Schrankenanlage – die rechtzeitig mit Ton- und Lichtsignalen warnt und wo ein Schranken zu geht, wenn ein Zug kommt – zu teuer. Stattdessen wurde extra enges, speziell für Radfahrende schikanöses Gitterhinher hingestellt. Ein Youtube Video zeigt, wie mühsam die Benutzung dieser Anlage besonders mit Radanhänger ist. Hinzukommt, dass man den Zaun entlang des Gleises zugewachsen hat lassen und so die Sicht auf die vom Ölhafen kommenden Züge – bzw. wie in diesem Fall Verschubloks – behindert ist: Man sieht den Zug schlecht bzw. zu spät.

Am 13.Dezember fand die Heidis Verabschiedung statt. Wir trauern mit den Verwandten und Angehörigen. Gemeinsam mit der Radlobby und dem Gattten der Verunglückten riefen wir im Rahmen einer polizeilich angemeldeten Raddemo zum Gedenken an sie auf:

Es darf nie wieder passieren!

Sonntag, 12. Jänner 2025 um 15:30 Uhr fand ein Ghostbikeride von der Isidro-Fabela-Promenade bei der U1 Station Kaisermühlen bis zur Ostbahnbrücke/Raffineriestraße statt. Dort wurde im Rahmen der Gedenkkundgebung ein weiß gestrichenes Fahrrad (=Ghostbike) aufgestellt. Die Demo war polizeilich angemeldet.

.Sehr berührend war die Reden ihres Gatten die Gerhard Kettler von Radio Orange uns zur Verfügung gestellt hat. Hier nachzuhören: https://cba.media/693260

Sein Begleittext dazu: “Rund 50 Personen gedachten am 12. Jänner 2025 beim Eisenbahnübergang über die Strecke von Wien Stadlau zum Bahnhof Wien Lobau Hafen bei der Ostbahnbrücke jener Radfahrerin, die dort am 24. November 2024 bei einem Zusammenprall mit einem Güterzug getötet worden war, und hängten zur Erinnerung ein „Ghostbike“ an.

„Ghostbikes“ sind weiß bemalte Gedenk­-Fahrräder für getötete Radfahrer*innen – zur Erinnerung, zur Mahnung und als Zeichen der Betroffenheit.

Das Ghostbike wurde mit einem „Ghostbike-Ride“ von 28 aus Kaisermühlen anradelnden Personen hintransportiert.

Die Eisenbahnkreuzung ist nur mit Andreaskreuz und Sichtraum gesichert. Früher wurde vom Triebfahrzeug sich annähernder Züge auch das Signal „Achtung“ abgegeben (gepfiffen). Das wurde aber nach Lärmbeschwerden abgeschafft. Stattdessen wurde ein Gitterlabyrinth errichtet, das aber keine zusätzliche Sicherheit verschafft, sondern Radfahrer*innen so viel Konzentration abverlangt, um ohne zu stürzen durchzukommen, dass sie vom Schauen, ob ein Zug kommt, abgelenkt sind.”

Ein Schild mit einem Andreas Kreuz drauf auf dem Käfiglabyrint war bisher die einzige Reaktion der ÖBB und der Stadt Wien.

Wir fragen: Ist das euer Ernst? Wieviele müssen dort noch sterben?!

Parallel zur Ölbahn liegt die Raffineriestraße. Der Verkehrslärm ist enorm und da die herannahenden Züge nicht pfeifen kann man sie leicht überhören. Die Raffineriestraße ist an dieser Stelle ebenfalls ohne sicherer Querungsmöglichkeit, oft sieht man Nicht Motorisierte VerkehrsteilnehmerInnen um ihr Leben laufen, denn Autos und LKWs fahren hier schnell und es sind so viele, dass man immer sehr lang warten muss bis irgendwann eine Lücke bleibt. (Dieses gehetzte Hinher Ausschauhalten nach einer Lücke zu dem man gezwungen ist, während man sich mit dem Rad durch die schikanöse Gleisüberquerung quält – es macht den ungesicherten Bahnübergang noch viel gefährlicher!)

Die nächsten Zebrastreifen sind erst bei der Tankstelle und in der anderen Richtung – sehr weit entfernt – erst bei der Einfahrt des Bieberhaufenwegs. Dazwischen gab es nur einen Zebrastreifen auf der Höhe des Kirischitzwegs. Den hätte die Stadt Wien nach einer Gesetzesänderung beleuchten müssen. Doch anstatt das als Gelegenheit zu nehmen eine vernüftige Ampelanlage mit Knopf zum Drücken, wenn man rüber will zu bauen, was macht die Stadt Wien? Sie läßt den Zebrastreifen aus der Straße herausfräsen, entfernen. Wieder wurde als Grund zu hohe Kosten angegeben.

Komm zur Städte-Tag Demo 6.Juni in Wr. Neustadt!

Die BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton ruft gemeinsam mit „Vernunft statt Ostumfahrung“ zur Demo auf:

Demo für ökologische und soziale Stadtplanung

Do. 6. Juni, 17.30 bis 19 Uhr

Von 5.-7. Juni findet der alljährliche Staedtetag.at diesmal in Wiener Neustadt mit 1.000 Bürgermeister:innen und Vertretungen aus Verwaltung & Wirtschaft statt.

Am 5.6. ist die Eröffnung durch Bundespräsident Van der Bellen, BGM Ludwig, BK Nehammer & LH Mikl-Leitner. Das Motto ist „Stadt fürs Leben – Nachhaltig.Innovativ.Menschlich“. Unter dem Aspekt von Raumplanung und Klimaschutz ist dieses Motto von Gastgeber BGM Schneeberger, der massiv versucht die Wr. Neustädter Ostumfahrung durchzusetzen – ein völlig aus der Zeit gefallenes Autobahnprojekt – etwas sehr unpassend.

Am Do. 6.6. hält Bürgermeister Schneeberger in einem Arbeitskreis zu Innenstadt & Leerständen einen Input zu „Stadt als Zentrum für regionale Entwicklung“. Nach einem Nachmittagsprogramm mit Business-Golf und Exkursionen gibt es einen Abendempfang auf Einladung von Bürgermeister Schneeberger im Sparkassensaal in der Neunkirchner Straße 17 von 19 – 24 Uhr.

Demo für ökologische und soziale Stadtplanung

Aus diesem Anlass wollen auch wir in einer Kundgebung zu Wort kommen!

Wir demonstrieren für eine ökologische und soziale Stadtplanung, die die Lebensqualität aller Bürger*innen in den Fokus rückt:

  • Schluss mit der autozentrierten Politik! Wer Straßen sät, wird Autoverkehr ernten. Wir wollen menschengerechte, zukunftsorientierte Verkehrskonzepte.
  • Lebendige Innenstadt statt Gewerbegebiete am Stadtrand.
  • Schutz von wertvollen Äckern! Keine Enteignungen unserer Bäuer*innen. Wir brauchen gesunde Lebensmittel aus der Region!

Demo Ablauf:

  • Ab 17 Uhr: Eintreffen vor dem BORG, FuZo Herzog Leopold Str. 32 (5 Gehminuten vom Bahnhof Wr. Neustadt)
  • 18.00: Demonstrationsmarsch zum Hauptplatz
  • 18.30: Abschlusskundgebung am Hauptplatz bis ca. 19 Uhr

[Kleiner Tipp für alle, die anschließend ganz gemütlich noch ein Stück legendärer heimischer Popkultur genießen wollen:
21 Uhr: „30 Jahre Falco-Symphonic“ – Gratis Open Air-Konzert in der Militärakademie
Raoul Herget und Falco-Bandleader Thomas Rabitsch werden das exakt gleiche Programm wie am 12. Mai 1994 mit 100-köpfigem Orchester, der originalen Band von damals und bekannten Sängerinnen und Sängern zum Besten gegeben.]

LobauBleibt – Abendprogramm diesen Freitag 19.4.2024 im Volkskundemuseum:

💡 18:00 Vortrag mit Jutta Matysek (BI Rettet die Lobau – Natur Statt Beton, Lobau-Aktivistin der ersten Stunde) über die Lobau-Autobahn, ihre ebenfalls drohenden Metastasenprojekte und die notwendigen Alternativen dazu.

🎵 19:00 Klima-Protest-Lieder mit der Band ULI SIM.A mit bekannten Liedern, die passend zum Thema umgetextet wurden und seitdem die Proteste begleiten

🎉 Vorher, währenddessen und danach kann Ausstellung „Lobau Lauschen“ kann besucht werden

und es gibt Zeit für Austausch und Reflektieren zur #LobauBleibt-Bewegung mit den Aktivist:innen, gerettetes Essen & Getränke auf Spendenbasis! Komm vorbei! Eintritt frei

Infos zur Band:
ULI.SIM.A – Beton für eure Ohren!Gerne teilen, weitersagen und selber kommen! Wir freuen uns über viele bekannte und neue Gesichter, die sich für den Schutz der Lobau, Klimaschutz und Verkehrswende inetressieren

😊Im Jahr 2019 feierte die Klimabewegung in Österreich große Erfolge. In dieser Zeit lernten sich auch Uli, Simon und Anna (kurz: ULI.SIM.A) bei Fridays For Future kennen. Was der Bewegung jedoch weitestgehend fehlte: Eingängige Lieder, die jede*r kennt, mitsingen kann (auch am Stammtisch und im Bierzelt) und die die Forderungen nach Klimagerechtigkeit untermauern konnten. Daher beschloss die neu formierte Truppe, bekannte „Hymnen“ (vor allem aus dem Austropop-Bereich) herzunehmen und mit neuen, angepassten Texten zu versehen. Diese helfen seitdem, Frust, Wut und nicht zuletzt die Absurdität des fossilen Wirtschaftssystems zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig können so Forderungen an die Politik knackig verpackt werden.
Hinweis: Sollte der Bandname Ähnlichkeiten mit real existieren Personen aufweisen, hält die Band fest, dass diese rein zufällig bestehen.