Kategorie: Hintergrundinformationen

3 Fachgespräche: Lobau-Tunnel: Symbol für eine zukunftsfeindliche Politik

Das Forum Wissenschaft & Umwelt will an die Problematik interdisziplinär herangehen und lud daher herzlich zu drei Fachgesprächen mit herausragenden KennerInnen einschlägiger Aspekte in unterschiedlichen Disziplinen ein.

Die Video Aufzeichnungen sind unter den untenstehenden Links online anzusehen und wirklich sehr empfehlenswert!

1)Gesundheit, Recht und Ethik
(vom 19.08.2021)

Prof. Dr. Reinhold Christian
Dr.in Heidrun ChenPriv.-Doz. Dr. Hanns Michael Moshammer
Prof. DI Christian Schuhböck
Dr. Josef Unterweger
Univ.-Doz. Dr. Peter Weish

Presseaussendung zum Fachgespräch am 19.08.2021 zum Download

Link zur Videoaufzeichnung des Fachgesprächs vom 19.08.2021 (mit Hinweis zum Beginn der einzelnen Referate)

Präsentation von Dr.in Heidrun Chen

Brief des IUCN an die ALLIANCE FOR NATURE

Beiträge in Medien: Die Presse, …..

2)Verkehr: Stadt und Umland
(vom 17.08.2021)

Prof. Dr. Reinhold Christian
em. o. Univ. Prof. DI Dr. techn. Hermann Knoflacher
Dr. techn. Reinhard Seiß

Presseaussendung zum Fachgespräch am 17.08.2021 zum Download

Link zur Videoaufzeichnung des Fachgesprächs vom 17.08.2021 (mit Hinweis zum Beginn der einzelnen Referate)

Beiträge in Medien: Die Presse, VIENNA.AT, Der Standard, NÖN, Falter, …

3)Ökonomie – Ökologie – Klima – Politik
(vom 12.08.2021)

Prof. Dr. Reinhold Christian
Univ.-Prof. Dr. Michael Getzner
em. o. Univ. Prof.in Dr.in phil. Helga Kromp-Kolb
Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch
Ing. Werner Schandl
Markus Palzer-Khomenko

Presseaussendung zum Fachgespräch am 12.08.2021 zum Download

Link zur Videoaufzeichnung des Fachgesprächs vom 12.08.2021 (mit Hinweis zum Beginn der einzelnen Referate)

Beiträge in Medien: ORF Wien heute 19:00 Uhr, ORF-online, Die Presse, Wiener Bezirkszeitung online, VIENNA.AT, …

Wissenschaft gegen die drohenden Autobahnprojekte – mit Factsheet!

SCIENTISTS FOR FUTURE Wien-Niederösterreich-Burgenland

Presseaussendung Scientists for Future Wien/NÖ/Bgld ist ein Zusammenschluss von über 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen, die sich für eine wissenschaftsbasierte Klimapolitik einsetzen.  

Aufgrund der jüngsten Aussagen von Bürgermeister Ludwig in einem Puls4-Interview sehen sich Scientists for Future in Wien, Niederösterreich und Burgenland veranlasst, in aller Deutlichkeit festzuhalten dass der Bau neuer hochrangiger Straßen und Autobahnen ohne jeden Zweifel zur Versiegelung intakter Flächen führt. Es ist zudem wissenschaftlich erwiesen, dass zusätzliche Straßenangebote das Verkehrsaufkommen erhöhen. Der Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß ist zwischen 1990 und 2019 bereits von 18% auf 30% gestiegen und wird mit der von Bürgermeister Ludwig angedachten Verkehrsstrategie leider weiter ansteigen. Die Versiegelung von wertvollen Böden, die sowohl als Agrarflächen als auch als Lebensraum für Ökosysteme dienen, führt zu einer weiteren Verschärfung der Klimakrise. S4F-Wien/NÖ/Bgld empfehlen daher der Stadtregierung, in Fragen des Umweltschutzes, Klimaschutzes und der Bodenversiegelung erneut ihren Klimarat zu konsultieren.
S4F stellen ihren Factsheet zum Lobautunnel zur Einsichtnahme zur Verfügung: https://at.scientists4future.org/wp-content/uploads/sites/21/2021/08/Stellungnahme-und-Factsheet-Lobautunnel-S4F-Wien.pdf  

Auch das Forum Wissenschaft und Umwelt hat sich in drei Fachgesprächen gegen die geplante Lobau-Autobahn ausgesprochen! Die sehr empfehlenswerten Video Aufzeichnungen können hier angesehen werden!
 

Komm zum Protestcamp gegen die drohenden Autobahnen!

Die Wiener Stadtregierung hat mit dem Bau der Stadtautobahn Aspern begonnen – einem Zubringer der Lobauautobahn! Mit unserem Protestcamp, das wir gemeinsam mit dem Jugendrat veranstalten, wollen wir zeigen, dass wir diese Bauarbeiten nicht einfach so hinnehmen. Begonnen hat das Camp nach der Demo letzten Freitag, die um 17 Uhr bei der U2-Station Hausfeldstraße gestartet hat. Danke an die 400 Leute, die hier ein starkes Zeichen gesetzt haben!

Wir freuen uns über jede Person, die vorbeikommt!

Wenn du übernachten willst: Zelt und Schlafsack nicht vergessen

Genauer Standort: Hier – Parkanlage Anfanggasse bei der Spargelfeldstraße in Hirschstetten (erreichbar mit 22A, 95A, 95B und 98A – Station Hirschstetten Ort oder mit der Straßenbahnlinie 26 Station Oberfeldstrasse/Spargelfeldstrasse)

Forderungen

Wir fordern den Baustopp der Stadtstraße Aspern und eine Absage der Lobau-Autobahn!

Stattdessen muss endlich der Öffentliche Verkehr entsprechend ausgebaut werden.

Programm (wird laufend ergänzt, Änderungen sind vorbehalten)

Sonntag, 29.8.

12:00: Erste Hilfe Kurs

14:00: Aktionstraining mit System Change not Climate Change

18:30: Musik von Danny LoCascio

Montag, 30.8.

11:00: Schilder basteln

18:00: Gesprächstraining für die Klimabewegung

18:30: Filmvorstellung

Dienstag, 31.8.

11:00: Bannerworkshop mit Extinction Rebellion

15:00: Workshop – Finanzen und Gruppendynamik

16:30: Lesung – Wie es einmal gewesen sein wird (mit Kurto Wendt)

18:30: Musik von Small Souki

Mittwoch, 1.9.

14:30: Singrunde für groß und Klein mit Karin

16:00: Musik von Tabea Kletzer

17:00: Workshop mit Extinction Rebellion

19:00: Musik von Ernst Palicek

Donnerstag, 2.9.

11:00: Fridays For Future, Jugendrat, System Change not Climate Change und Extinction Rebellion stellen sich vor

18:30: Musik mit Lisa, Krisi und Anna

Freitag, 3.9.

11:00: Workshop – Strategie und Kampagnenplanung

14:00: Musik von Sibille Kefer

17:00: Deadflowers

Regeln

  1. In unserem Camp soll eine friedliche und einladende Atmosphäre herrschen. Wir erwarten von Camp-Bewohner*innen und Besucher*innen, dass sie Camp-Regeln einhalten.
  2. Wir wollen, dass sich alle Menschen auf unserem Camp wohl fühlen und stellen uns gegen jede Form der Diskriminierung.
  3. Es gibt Awareness-Personen, die bei Problemen angesprochen werden können.
  4. Im Camp herrscht ein Verbot von Alkohol und anderen Drogen. Geraucht werden darf in vorgegebenen Zonen.
  5. Wir erwarten von allen Teilnehmenden und Besucher*innen des Camps, dass sie auf Sauberkeit achten und ihren Müll angemessen entsorgen.
  6. Wir halten die vorgegeben Nachtruhe zwischen 20 und 8 Uhr ein.
  7. Die von uns vorgegebenen Hygienemaßnahmen (3G) sollen von allen Teilnehmenden und Besucher*innen eingehalten werden.
  8. Wenn keine andere Möglichkeit besteht, ist es in Ordnung, Hunde in das Camp mitzubringen. Allerdings muss hierbei auf die anderen, im Camp anwesenden, Personen Rücksicht genommen werden. Hunde sollen sich nicht unbeaufsichtigt im Camp aufhalten und sind an der Leine zu führen.
  9. Wenn Fotos im Bereich des Camps gemacht werden, ist darauf zu achten, dass fremde Personen nicht erkennbar sind. Es muss respektiert werden, wenn Personen nicht fotografiert werden wollen.

Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltet von

FFF Wien

Bei unseren Veranstaltungen werden Fotos und Videos, darunter auch prominente Einzelaufnahmen, erstellt. Diese Verarbeiten wir nach ART 6 Abs 1 f) DSGVO. Wir schließen nicht aus, dass Film- und Fotoaufnahmen für die Nachbereitung von Veranstaltungen, Vorbereitung auf künftige Veranstaltungen, bezahlte Werbekampagnen oder andere Zwecke im Rahmen der Arbeit von Fridays For Future in Österreich verwendet werden.

ALLE FÜR DIE LOBAU!

Komm zur Veranstaltung am 13./14.August 2021 in der Kleinen Stadtfarm im 22.Bezirk:
Informieren – Vernetzen – Aktiv werden.

In unsere schöne Lobau soll mit der Lobauautobahn ein fossiles Großprojekt um 3 Milliarden Euro gebaut werden.
Wir wollen es genau wissen:
Ist immer mehr Autobahnen bauen die Lösung für Stau auf der Tangente?
Wie kann eine nachhaltige klimagerechte Mobilitätswende aussehen?
„Alle für die Lobau“ besteht aus zwei Teilen:
Am FREITAGABEND, 13.8. gibt es eine Informationsveranstaltung mit Jutta Matysek (Obfrau der BI „Rettet die Lobau- Natur statt Beton“) und anschließendem DJ Act. Am SAMSTAG erwartet euch dann ein buntes Programm aus Workshops, künstlerischen Aktionen, Speis und Trank und last but not least eine
Demo im Wasser. Das ganze findet im Herzen der Lobau am Gemeinschaftshof der Kleinen Stadt Farm rund ums Salettl statt. Abends tanzen wir zu viel live Musik und Performance im größten Sandkasten Österreichs ab.
Wir freuen uns auf euer Kommen!✨Eintritt gratis, Spenden erwünscht✨Programm: (wird laufend aktualisiert)🔸Freitag, 13. August🔸
18:30 Come together & Food and Drinks
18:30 Kinderbetreuung bis 21 Uhr
19:00 VORTRAG: Jutta Matysek
20:00 OFFENE DISKUSSION
21:00 DJ – Woxow 🔸Samstag, 14. August🔸
Vormittags- & Mittagsprogramm:
10:00 Yoga & kleines Frühstück
11:00 Keynote: tba
11:30 Start der Workshops
13:00 Mittagessen
14:00 Workshops Teil 2
15:00 WASSERDEMO
16:00 Buchvorstellung Katharina Rogenhofer und DiskussionAbendprogramm:
18:00 Live Konzert von Waldfee, Simon und Ulli, The Z
20:00 Witches2Witches – variety show, Magie und echter Spaß
22:00 Ende der VeranstaltungHelft mit das Event groß zu machen!
PLEASE SHARE 🙂
Thanks !!!📍Wie komme ich zu dem Event?📍Adresse:
Naufahrtweg 14, 1220 Wien Anfahrt: ​
Von den U-Bahn Stationen U1 Kagran, U2 Donaustadtbrücke oder U2 Aspernstrasse seid ihr in wenigen Minuten mit dem Bus 93A bei uns! Aussteigen könnt ihr sowohl bei Station Otto-Weber-Gasse oder ​​Rallengasse. Der Hof liegt genau in der Mitte.
❗ Corona Hinweis ❗
Die Veranstaltung ist ausschließlich unter allen zu dem Zeitpunkt des Events gültigen gesetzlichen Covid19-Schutzmaßnahmen zu besuchen.
Die Veranstalter*innen behalten sich vor diese am Eingang zu kontrollieren und den Einlass bei Bedarf zu verwehren. (Wir kontrollieren die 3-G Regelung.)

So, 4.7.2021: Lobau Forum

Gemeinsam gegen die geplanten Autobahnen und für umweltfreundlichen Verkehr: 16h Pappelweg 3, 1220 Wien
Im Gemeinschaftsraum des Siedlerverein Fischerwiese-Wulzendorf, mit Garten aber Wetter-sicher; am Rande der Lobau – Die Ecke ist Opfer der Schließung der S-Bahnstation Lobau!

Nein zu einer Lobau-Autobahn, einer Stadtstrasse, einer S1 Spange und einer S8 Marchfeldschnellstrasse!

In den letzten Monaten haben zahlreiche Mobilisierungen, Wortmeldungen und auch ihre Reflexion in den Medien gezeigt, wie stark die Ablehnung dieser umweltfeindlichen und unsozialen Projekte in der Bevölkerung ist. Es geht um den Klimawandel, der nicht zur Klimakatastrophe werden soll. Wir verlangen konkrete Taten – hier und jetzt – statt leerer Worthülsen (a la „Klimamusterstadt Wien“). Mehr noch, es geht um unsere Lebensbedingungen im umfassenden Sinn und eine sozial gerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes und eine Mobilität, die unserer Umwelt keinen Schaden zufügt.

Es braucht eine grundlegende Wende hin zum öffentlichen Verkehr, Radfahren und Zu Fußgehen im gesamten Großraum Wien. Eine Wende, die für Alle gut ist. Insbesondere für die weniger Wohlhabenden.Wir sind viele, vielleicht sogar eine Mehrheit. Jedenfalls wollen und können wir eine werden. Dazu bedarf es jedoch einer viel stärkeren Artikulation der verschiedensten sozialen, politischen und kulturellen Sektoren. Nur gemeinsam können wir die drohenden Autobahnen verhindern.

Wir laden alle Menschen, Strömungen und Gruppen zu einem Forum ein, um gemeinsam an der Entwicklung eines politischen Bündnisses zu arbeiten, und mögliche Aktivitäten für den Herbst zu konzipieren. Einem Forum, das die Eigenständigkeit der AkteurInnen erhält, aber dem gemeinsamen Ziel dient.

VeranstalterInnen (Liste offen):
• Heinz Mutzek, Biolandwirt in der Donaustadt, BürgerInnen-Netzwerk
• Irmgard Hubauer, Stadtsoziologin und Laabergbäuerin
• Hannes Buchegger, lebt (fast) energieautark, Selbstbestimmtes Österreich
• Gerhard Hertenberger, Biologe, freier Journalist und Mitbegründer der BürgerInitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton
• Wolfgang Sigut, Kaktus, Donaustädter Bezirkszeitung
• Gernot Bodner, Assistenzprofessor für Nutzpflanzenökologie an der Boku
• Gerald Oberansmayr, Aktivist der Initiative Verkehrswende jetzt!
• Hilde Grammel, Lehrerin im Ruhestand, Übersetzerin, Historikerin; KPÖ, Seestadt
• Peter Weish, Veteran der Bewegung gegen die Kraftwerke Zwentendorf und Hainburg, Naturschutzbund Wien
• Elfriede Schoitsch, Solidarwerkstatt Wien
• Jutta Matysek, BürgerInitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton
• Manfred Rakousky, echt Grün, Mariahilf
• Christian Knotzinger, Mitglied der BürgerInitiative Rettet die Lobau, Umweltaktivist seit Hainburg
• Martha, Extinction Rebellion
• Vicky Gabriel, Raumplanerin, Wien
• Anna Aigner, Aktivistin bei Mehr Platz für Wien

Verkehrswende JETZT! Das war die Demonstration am 11.Juni 2021 in Wien mit Gehzeugen!

Zahlreiche zu umweltfreundlicher Mobilität tätige Initiativen, Organisationen und Vereine haben sich geeinigt am 11.6 (bzw bei manchen Gruppen ist es der 12.6) in ganz Österreich dezentrale Aktionen zur Verkehrswende zu machen (Aufruftext siehe unten).

Wichtig: Corona Regeln – wie auch immer die am 11. Juni aussehen werden – sind einzuhalten.  

Mit dabei werden Gehzeuge sein! Ein Gehzeug ist ein Rahmen, der von einer Person in der MItte getragen wird und dieselbe Fläche wie ein Auto verbraucht. Dadurch wird auf die ungerechte Flächenverteilung im öffentlichen Raum aufmerksam gemacht, die dem motorisierten Individualverkehr viel mehr Raum einräumt als den nicht motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen.

Ablauf: 

16.00 Startkundgebung ist gemeinsam mit der BürgerInitiative „Eurogate Village im Dritten“ (Eine sehr engagierte BI, die gegen Grünraumverlust und Innerstädtische Überhitzung aktiv ist und über die es eine spannende Radio Orange Radiosendung gibt).


Anna -Hand Weg Ecke Otto Preminger Strasse Reden und Musik und Gehzeuge (die schon am Vormittag dort hintransportiert und zusammengebaut werden) anziehen. 

Österreichweiter Aufruf

Verkehrswende jetzt! Ebnen wir zukunftsfähiger und gesunder Mobilität statt fossilen Großprojekten endlich den Weg!

Um den drohenden Klimakollaps abzuwenden, unsere Gesundheit zu schützen, um den rasanten Flächenfraß zu verhindern, um zukunftsfähige Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern, brauchen wir eine klima-, umwelt- und menschenfreundliche Verkehrswende JETZT! Trotz dieser sich immer weiter verbreitenden Einsicht und Teilerfolgen wie der Einstellung der Waldviertel-Autobahn und Verschiebung von Flughafen-Bauvorhaben, fließen weiterhin viele Milliarden in Planung und Bau neuer Autobahnen und Schnellstraßen, als ob es keine Alternativen dazu gäbe. In Zeiten des Klimawandels und des weiteren Naturverbrauchs ist das zukunftsfeindlich.

Wir brauchen eine menschengerechte und aufeinander abgestimmte Raum- und Verkehrs­entwicklung, die von Vernunft und Verantwortung für unsere Nachkommen und nicht von Investoren und Konzernen geleitet ist. Wir fordern daher:

  • Vorrang für Schienen-, Bus-, Rad- und Fußverkehr! Investitionen in Erhaltung, Ausbau, Attraktivierung und Vernetzung des öffentlichen Verkehrssystems, Elektrifizierung des Schienenverkehrs und die Förderung der sanften Mobilität. Verlagerung des Güterfernverkehrs von der Straße auf die Schiene. Sozial- und klimagerechte Kosten für alle Mobilitätsformen.
  • Lebensfreundliche Stadtentwicklung statt Asphalt- und Betonwüsten; Rückgewinnung des öffentlichen Raums für die Menschen statt für Autoverkehr und Parkplätze!
  • Sofortiger Stopp fossiler und umweltfeindlicher Großprojekte – Nein zum Bau neuer Autobahnen, Schnellstraßen und anderer größerer Straßenprojekte, die wiederum nur weiteren Autoverkehr generieren!
  • Ökologisch und sozial verträgliche Raumplanung und Arbeitsgestaltung sowie Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, um unnötigen Verkehr und Gütertransit zu vermeiden und Zerschneidung von Landschaften, Zersiedelung und Bodenverbrauch einzudämmen!
  • Vor allem fordern wir die ernsthafte Umsetzung der Maßnahmen zur Erfüllung der Klimaziele, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Mobilität, zu denen sich auch Österreich verpflichtet hat, anstelle von beschwichtigender Klimakosmetik.

Um diesen Forderungen Gehör zu verschaffen, veranstalten wir als österreichweites Netzwerk für eine Verkehrswende von 11. bis 13. Juni 2021 bundesweite Aktionstage. Wir wollen an möglichst vielen Orten in Österreich Aktionen durchführen, um diese gemeinsamen Forderungen mit unseren jeweiligen Anliegen vor Ort zu verknüpfen.

Initiativen/Organisationen, österreichweit, die diesen Aufruf unterstützen:

  • Arbeitsgemeinschaft Fahrgast OÖ
  • Attac Österreich
  • Bündnis Alpenkonvention Kärnten
  • Bürgerinitiative Eurogate / Village im Dritten
  • BürgerInitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton
  • Energieforum Kärnten
  • Fridays for Future Krems
  • Fridays for Future Österreich
  • gegenverkehr Lienz
  • Initiative PRO Franz-Josefs-Bahn
  • Initiative Stop Transit – Osttirol
  • Initiative Verkehrswende jetzt! (Linz)
  • Initiative Zivilgesellschaft
  • Kidical Mass Österreich
  • Klimahauptstadt 2024
  • Klimaschutzinitiative
  • Lebenswertes Waldviertel
  • Metamorphosis 2050
  • MoVe iT Graz
  • Parents For Future Oberösterreich
  • Plattform Klima – Energie – Verkehr
  • Radlobby Kärnten
  • Radlobby Krems
  • Radlobby Waidhofen
  • Solidarwerkstatt Österreich
  • Verein Grüngürtel statt Westspange Steyr
  • Verkehrswende.at (St. Pölten)
  • Vernunft statt Ostumfahrung Wiener Neustadt

Bisher geplante Aktionen an den Verkehrswendeaktionstagen 11., 12. und 13. Juni 2021

11. Juni 2021

& schon am 3. Juni, 14:00 Praterstern: (Rad)Demo „Lobau bleibt!“ https://facebook.com/events/33321907822239

  • 15:00, Linz, Hauptplatz/Nibelungenbrücke, Klimastreik-Demo „Klimaschutz & Lebensqualität statt neuer Autobahnen!“, https://facebook.com/events/493296131789475, www.verkehrswende-jetzt.at
  • 15:00, Steyr, Sonnenhof Hutsteiner, Aktion des Vereins Grüngürtel statt Westspange, https://facebook.com/westspange
  • 14:00, Salzburg, Hauptbahnhof, Fahrrad-Demo „Nein zum Loch“ (dem Ausbau der Mönchsberggarage)
  • Innsbruck, Fridays for Future, Klimastreik-Aktion, weitere Infos folgen noch
  • Faaker See autofrei! Weitere Infos folgen noch https://facebook.com/KaerntenRadlobby
  • St. Veit/Glan PopUp Bike Lane, weitere Infos folgen noch https://facebook.com/KaerntenRadlobby
  • 18:00, 3680 Persenbeug, GH Böhm, Hauptstraße 16, Präsentation „Nachhaltiges Verkehrskonzept (Initiative Donauuferbahn JETZT…)
  • Wochenmarkt Bad Ischl, Plakatständeraktion entlang der ehemaligen/zukünftigen Strecke (Club SKGLB)
  • Lienz, Fridays for Future Osttirol, Hauptplatz 14 Uhr, Klimademo und Forderung von LKW Transit Stop
  • Spittal, Fridays for Future Fridays for Future, Klimademo und Forderung von LKW Transit Stop
  • Bozen, Fridays for Future Südtirol, Klimademo und Forderung von LKW Transit Stop
  • Ab Munderfing, Katztal 37: Windparklauf, https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1046035
  • 11.-13. Juni: Gmunden, „150 Jahre Gisela Jubiläumsfest“ am Traunsee, https://www.traunseeschifffahrt.at/fileadmin/user_upload/Rahmenprogramm-150-Jahre-Gisela.pdf

Samstag, 12. Juni 2021

13. Juni 2021

  • Mariazellerbahn & Krumpe, Schmalspurfestival modern & Nostalgie https://mariazellerbahn.at/schmalspurfestival
  • Ampflwang – Gmunden, ÖGEG-Nostalgie-Sonderfahrt mit der Traunseetram zum „150 Jahre Gisela Jubiläumsfest“ am Traunsee
  • Simbach, evangelisches Pfarrcafé, Eisenbahnbuch-Verkaufsstand (ProBahn Oberbayern)

Siehe im Detail auch auf www.verkehrswende.at

Initiativen, Organisationen, Vereine, die diesen Aufruf unterstützen wollen, bitte um Rückmeldung an info@VerkehrsWende-Jetzt.at Hier gehts zum Facebookevent

Klimastreik: WKO against Future – Nix sehen, nix hören, nur blockieren!

Die WKO ist einer der größten Lobbyisten für eine S1 Lobau-Autobahn. Nach den vorgelegten Berechnungen der Asfinag steht die S1 für ein Szenario mit Zunahme der straßenverkehrsbedingten CO2-Emissionen im Untersuchungsgebiet von 60%. Dies entspricht rund 0,7% aller österreichischen Treibhausgasemissionen, was die Asfinag in unpassenden Vergleichen schönzurechnen versucht. Das ist viel für ein Einzelprojekt und mit einem Klimakurs völlig unvereinbar! https://lobau.org/…/s1-lobauautobahn-co-schlecht-fuers…/Sie würde auch viel weniger Arbeitsplätze bringen, als wenn man das Geld in Öffi-,Rad- und Zu-Fuß-geh Infrastruktur investieren würde. Vergl: https://lobau.org/arbeitsplaetze-durch-lobau-autobahn/
Deshalb unterstützt die BI Rettet die Lobau den Aufruf von Fridays for Future:

WKO Against Future – Österreichweite Klimastreiks vor Zentralen der Wirtschaftskammer angekündigt

In einer internen Stellungnahme zum Entwurf des Klimaschutzgesetzes offenbart die Wirtschaftskammer Österreich erneut ihre Blockadehaltung in Sachen Klimapolitik. Kürzlich hatte WKO-Generalsekretär Karl-Heinz Kopf notwendige Gesetzesautomatismen, um Klimaziele einzuhalten, im ORF gar als “ideologiegetriebene Bestrafungsphantasie” abgetan. Fridays For Future Austria wird am Freitag, 14. Mai, daher vor mehreren WKO Zentralen zu Klimademos unter dem Motto “WKO Against Future – Nix sehen, nix hören, nur blockieren” aufrufen, um auf die ignorante Klimaschutz-Haltung der WKO aufmerksam zu machen.

“Die WKO nennt die Erreichung der Klimaneutralität 2040 ‘überambitioniert’ und kritisiert, dass Klimaschutz einklagbar würde und eine rechtliche Sonderstellung bekäme. Dabei braucht es genau diese gesetzliche Verpflichtung, um die Erreichung der Klimaneutralität sicherzustellen. Die WKO fürchtet, dass das neue Gesetz Strukturen schaffen würde, die ‘erheblichen Druck aufbauen’. Wir haben ja gesehen, was die letzten Jahrzehnte ohne Druck passiert ist: gar nichts! Die Emissionen in Österreich sind seit 1990 nicht gesunken! Wenn wir die Klimaziele verfehlen, drohen Milliardenzahlungen an die EU. Das kann nicht im Interesse der österreichischen Unternehmen sein”, erklärt Maria Blomenhofer, Aktivistin bei Fridays For Future Wien.

Erst letzte Woche forderten knapp 250 Unternehmen in Österreich – darunter die ÖBB, Lenzing, Spar, Verbund und Kapsch TrafficCom – in einem Brief an den Bundeskanzler und den Vizekanzler einen klaren und verbindlichen Ausstiegspfad aus fossilen Energien. Die WKO erweckt mit ihren rückwärtsgewandten Aussagen zum Klimaschutz nachwievor den Anschein, als würde sie ihre eigenen Mitglieder nicht mehr ordnungsgemäß vertreten, sondern Partikularinteressen der fossilen Industrie begünstigen.

Fridays For Future Austria ruft daher für Freitag, 14.5. zu Demonstrationen vor Zentralen der Wirtschaftskammer auf, um sich deren Blockadehaltung entgegenzusetzen. In zahlreichen Städten Österreichs wurden bereits Aktionen der lokalen Fridays For Future Organisationen angekündigt, so etwa in Wien, Salzburg, Graz, St. Pölten, Kufstein, Linz, Feldkirch.

Im Kern der Demonstration soll eine Fotoaktion stehen, bei der die Blockadehaltung der WKO in Sachen Klimapolitik verbildlicht wird. 

Details werden auf der Homepage laufend ergänzt: Home – Fridays For Future Austria

Nationalparkstatus in Gefahr!

Bild: Artikel aus: „Die ganze Woche“ vom 11.5.2021.

Lobau – Nationalpark erhalten statt Transitautobahn!

Die Lobau erlangte schon 1977 die internationale Anerkennung als Schutzgebiet . Damals befand die UNESCO die Untere Lobau als eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Welt und erklärte sie zum „Biosphärenreservat“. Seit 1978 ist die gesamte Lobau Naturschutzgebiet. Und 1997 wurde die Lobau und die gesamten Donau-Auen östlich von Wien bis zur Staatsgrenze der Slowakei zum Nationalpark erklärt.

Wien hat das einzigartige Privileg einen Nationalpark angrenzend, bzw. Als Teil des Stadtgebiets zu haben. “Durch die Unterschutzstellung u.a. als Nationalpark konnte die einzigartige und aus ökologischer Sicht sehr bedeutende Auenlandschaft der Lobau gerettet werden. Die Ausweisung als Biosphärenreservat, Ramsar-Schutzgebiet und Natura-2000-Gebiet unterstreichen die öko­logische Bedeutung der Lobau. Spezielle Managementpläne und nicht zuletzt auch das Nationalparkgesetz sollen den langfristige Schutz dieser Lebensräume gewährleisten. Neben dem Arten- und Lebensraumschutz stellen die Erholungsnutzung und die Umweltbildung wichtige Bereiche in der Nationalparkbewirtschaftung dar.”- Soweit die Gemeinde Wien auf ihrer Homepage unter: „Erholungsgebiet Donau-Auen (Lobau)

Aber: Wie will man diesen langfristigen Schutz der Lobau ernsthaft gewährleisten, wenn man mit der S1 Süßenbrunn bis Schwechat, deren Teil der geplante „Lobautunnel“ wäre eine Transitautobahn mitten durch plant?

Jetzt droht die Weltnaturschutzunion (IUCN) die internationale Anerkennung als Nationalpark zu entziehen. Sie ist wegen der geplanten Lobau-Autobahn besorgt und fürchtet erhebliche negative Auswirkungen auf den Nationalpark. Sie fordert zuerst Beweise, dass die Donau-Auen – insbesondere das Grundwasser – durch den Bau der Autobahn keinen Schaden nehmen, bevor diese bewilligt werde. (aus: KURIER vom 17.05.2021)

Würde Österreich bzw. Würden die Grundeigentümer des Nationalpark Donau-Auen Wien und NÖ wirklich einen internationalen Schutzstatus risikieren? Die Vergangenheit hat gezeigt: Ja würden sie.

Still und heimlich wurde im Jahr 2017 der UNESCO Biosphärenreservats Status aberkannt. Die Frage drängt sich auf: Vorleistung für den Bau der Autobahn? Wollte man so einer öffentlichkeitswirksamen Rüge durch die UNESCO vorgreifen? Der offizielle Grund war fehlende Einteilung in Zonen verschiedener Schutzklasse (Kernzone usw.) Es wäre aber ein Leichtes gewesen solche Flächen zu benennen und den Schutzstatus weiterzuhaben. Allerdings kann ein UNESCO Schutzstatus im Weg sein, wenn man größere Bauvorhaben vorhat – siehe Heumarkt Projekt). Die Öffentlichkeit wurde darüber in keinster Weise informiert. Erst auf unsere Nachfrage hin sagte uns die Forstverwaltung, “macht ja nix, weil die Lobau eh noch Nationalparkstatus hat.“

Wenn dieser aber jetzt wegen dem Bau der S1 der Nationalparkstatus verloren geht? Dann drohen höchstwahrscheinlich fatale Auswirkungen nicht nur auf die Lobau, sondern auch auf das gesamte derzeitige Schutzgebiet: Es gibt sehr viele Begehrlichkeiten an das Gebiet, die derzeit der Schutzstatus fernhält. Aber wenn er fällt? Was für Immobilienhaie, Tanklagererweiterer, Jagdtgebieteinzäuner, Abholzer,, Betonierer usw. werden dann aus ihren Löchern kriechen….? Es könnte auch eine Signalwirkung auf andere Schutzgebiete haben: Wenn nicht einmal ein Gebiet, dass Nationalpark, Natura 2000-, Ramsar-, Trinkwasserschutz-, Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiet ist, sicher ist, welches “normale” Schutzgebiet in Österreich ist dann noch sicher? Das darf auf keinen Fall passieren! Autobahn stoppen! Nationalpark erhalten!

Mit der nichtuntertunnelten Hälfte der Lobau-Autobahn zwischen Süßenbrunn und Großenzersdorf will die Asfinag heuer, – möglicherweise schon am 30 Juni – zu bauen beginnen. (Dieser Termin wurde zwar von der Asfinag Homepage entfernt, aber möglicherweise nur um die ProjektgegnerInnen zu täuschen). Die Rechtsverfahren laufen auf Hochtouren. UVP Verfahren ist beim Verwaltungsgerichtshof anhängig, Wasserrechtsverfahren, Naturschutz- und Nationalparkrechtsverfahren werden geteilt nach Wien und NÖ und 1.und 2. Bauabschnitt behandelt. Insgesamt sind es 10 Verfahren – allein für die Lobau-Autobahn – mit denen sich BürgerInitiativen und Umweltorganisationen herumschlagen müssen. (Auch die anderen geplanten Autobahnprojekte im Nordosten Österreichs bedrohen Schutzgebiete: Die S1 Spange ein Landschaftsschutzgebiet, die S8 Marchfeldschnellstrasse West ein Europaschutzgebiet für den vom Aussterben bedrohten Triel, der östliche Teil ist als Brücke durch die Marchauen – Natura 2000 Gebiet und Vogelschutzgebiet – geplant).

Wichtig: All die Verfahren entscheiden nur, ob – nach den geltenden Gesetzen – gebaut werden DARF. Auch wenn von den Gerichten ein go kommt, die Entscheidung, ob gebaut werden SOLL ist immer noch eine politische Entscheidung. Eine einfache Mehrheit im Parlament kann die Autobahn Projekte aus dem Bundesstrassengesetz Anhang 2 streichen. Alle dazugehörenden Verfahren wären dadurch mit einem Schlag beendet. Klingt utopisch, hat es aber in der Vergangenheit schon mehrfach gegeben. Das müssen wir JETZT erreichen. Bevor es zu spät ist.

Grundwasser erhalten statt Lobau-Autobahn

Kundgebung am 4.Mai 8 – 9 Uhr vor dem Mulitversum Gebäude auf dem Gehsteig Möhringgasse, 2320 Schwechat

Weil in der Wasserrechtsverhandlung des Lobau-Tunnels, nicht demonstriert oder fotografiert werden darf, wollen wir vor dem Eingang des Verhandlungsgebäudes unseren Protest gegen diese unverantwortliche Gefährdung des Grundwassers zeigen! Die Kundgebung war, trotzdem sie sehr früh angesetzt und unter der Woche und außerhalb von Wien stattfand, sehr gut besucht. Ca. 50 AktivistInnen demonstrierten gemeinsam mit 25 LandwirtInnen, die um ihr Wasser und damit um ihre Ernten fürchten müssen! Auf Tischen hatten die LandwirtInnen ihre Produkte aufgebaut: Frischgemüse – regional und saisonal – das von ständiger Bewässerung abhängig ist und bei dem schon kurzzeitige Ausfälle die Pflanzen zum Absterben bringen können, was für den betroffenen Betrieb ein Totalausfall sein kann – mit extremem finanziellen Schaden. Existenzbedrohend.

Die Auswirkungen in Bau und Betrieb könnten in mehrerer Hinsicht verheerend sein:
Direkt an der Nationalparkgrenze, wo das Nordportal droht, ist eine 40 Meter tiefe Baugrube geplant, für die die Asfinag permanent das Grundwasser, das sich hier sehr nahe an der Oberfläche befindet und sonst die Baugrube unter Wasser setzen würde wegpumpen muss. Dadurch würde ein großer Absenktrichter im Grundwasser entstehen, der weit in den Nationalpark Donau-Auen hineinreichen würde. Dort befindet sich mit dem Groß Enzersdorfer Arm das wichtigste Augewässer der Lobau, Lebensraum zahlreicher geschützter Arten. (Dieses Gewässer hat jetzt schon jahrelang immer wieder gefährlich niedrige Wasserstände und muss mittels oberirdisch eingeleitetem Wasser aus der Neuen Donau versorgt werden).

Von dort Wasser quasi von unten wegzuziehen, könnte das Ende dieses Gewässers als Lebensraum für Feuchtraumbewohner sein. Ebenso würde auch der beliebte Badeplatz bei der Stadler Furth bedroht.In Essling droht der aufsteigende Tunnel – wie eine Grundwasserbarriere – den unterirdischen Strom zu hemmen.

Die Häusern auf Esslinger Seite müssen feuchte Keller fürchten, denen in Groß Enzersdorf könnten die Brunnen trocken fallen.
Für den Tunnel würden in 60 Meter Tiefe in die Dichtwand der Altlast Tanklager Lobau 2 Löcher a 15 m Durchmesser gebrochen werden. Ob der Grundwasserstrom dann die Ölverseuchung in das dahinter liegende Trinkwasservorkommen, die Katastrophenvorsorge der Stadt Wien, tragen würde, ist ungewiss. Es reicht schon 1 Tropfen Öl um 600 – 1000 Liter Wasser ungenießbar zu machen..In Schwechat müßte für die Baugrube ebenfalls das Grundwasser abgesenkt werden. Es geht um bis zu 4 Meter! Die Bauern der Umgebung fürchten um ihre Brunnen und um ihre Ernten. Auch unter der Raffinerie Schwechat ist eine Altlast abgesichert durch Dichtwände. Werden die auch während 7 Jahren Großbaustelle mit riesigen Maschienen und dementsprechenden Erschütterungen dicht bleiben?

Wir befinden uns hier in einem bis in heutige Zeit aktivem Erdbebengebiet…Deshalb: Nein zu einer Lobau-Autobahn! Die Kundgebung wird polizeilich angemeldet. Die Teilnehmenden sind aufgefordert die zum Zeitpunkt der Versammlung geltenden Corona Bestimmungen einzuhalten. Bitte Masken aufsetzen und Abstände einhalten! Danke für ihr Verständnis.

Sehr sehenswert in diesem Zusammenhang: Der ORF Bericht auf Wien heute